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1. Allee-Theater-Festival

Dank des Theaterpädagogen, Claus Gutbier, fand zum ersten Mal das Allee-Theater-Festival für Grundschulen statt.

Die Theatertür öffnete sich für 5 Schulen! Die Kinder spielten sich vormittags von Montag bis Mittwoch ihre 10 Theaterstücke gegenseitig vor und von Donnerstag bis Freitag nachmittags ihren Eltern.

Aus unserer Schule waren die 2c mit „Berbollo, der traurige Magier“, die 3a mit „Schneewittchen“, die 4a mit „Jungs und Mädchen oder die Faschingsparty“ sowie die 4c mit „Märchenfiguren“ dabei. Es war eine tolle Woche, die uns allen viele wunderbare Momente schenkte. Auf eins folgt zwei! Wir wissen inzwischen auch vom Allee- Theater, dass es für dieses Festival ein nächstes Mal geben wird.

Theater macht Schule-Festival 2017

Von 19 Bewerbungen haben sich 14 Schulklassen für das tms 0-6 – Festival qualifiziert. Die Klassen 2b und 4d unserer Schule waren dabei und bildeten die Klammer des Festivals.

Rauchschwaden erfüllen die Bühne unserer Piraten
Foto: S. Ahrens

In diesem Jahr war das Fundus-Theater unser Spielort, weil die Gaussstraße das „Theater der Welt“ zeitgleich ausrichtete. Das Eröffnungsstück „Lecker Piraten!“ spielte die 2b und den Abschluss des Festivals machte die 4d mit „Die 4d schlägt zurück“. Beide Klassen haben ganz wunderbare Stücke gespielt.

Auftritt des extra gebauten R2D2.
Foto: S. Ahrens

Es waren aufregende 3 Tage! Die einzelnen Schulklassen haben neben dem Spielen auch ihre Tandemgruppe anmoderiert und später dieser noch ein schriftliches Feedback per Post zugeschickt. Insgesamt eine tolle Erfahrung für alle! 😊

Viel Theater zum Schuljahresende

Gleich zwei Highlights boten Hamburger Schulen im Juni 2017 für interessierte Theaterbesucher.

Im Fundus-Theater veranstaltete „Theater macht Schule“ (TmS) dieses Jahr sein TmS-Festival (0-6), zudem öffnete das Allee-Theater erstmals seine Bühne für das Allee-Theater-Festival. Selbstverständlich ließen es sich die Schüler*innen der Louise Schroeder Schule nicht nehmen ihre unter der Leitung ihrer Theaterlehrer*innen größtenteils selbst inszenierten Stücke auf diesen Festivals aufzuführen.

Chor im Altonaer Museum

„Ich lieb’ den Frühling“ sangen die Chorkinder im Altonaer Museum. Der Frühling schien an diesem sonnigen Märztag wirklich angekommen.

Die Kinder standen an diesem Tag im Mittelpunkt des Museums. Es hatte die Türen zum Kinderfest geöffnet. Immer mehr Kinder strömten am Sonntag, den 26. März in den Galionsfigurensaal des Altonaer Museums und sortierten sich auf der Bühne. Diese war dann um 15.00 Uhr auch richtig voll. Mehr als 100 Kinder waren mit ihren Familien gekommen.

Zum ersten Mal sangen die Kinder aller vier Jahrgangsstufen gemeinsam. Nach dem Einsingen gaben sie vor großem Publikum einen Einblick in ihr Repertoire. Zum Abschluss besangen Chorkinder und Publikum dann noch gemeinsam den Frühling im Kanon.

Der Chorauftritt bot für alle gleichzeitig eine gute Gelegenheit durch das Museum zu streifen und das Kinderfest zu erleben.

Europäischer Schulmusikpreis 2017

Unsere Schule wurde mit dem „Sonderpreis für ein schlüssiges, aufbauendes, musikalisches Bildungskonzept“  ausgezeichnet.

Die Jury begründete die Auszeichnung damit, dass das Projekt, bei dem die Schüler ein Instrument „wie eine Muttersprache” erlernen,  „ein gutes Beispiel für eine gelungene Teilhabekultur” sei (Jurybegründung SOMM). Sie lobte, dass die Schüler*innen zum aktiven musizieren motivert werden und zeigte sich beeindruckt von unserem musikalischen Bildungskonzept .

In der Begründung der Jury heißt es weiter: „Das Projekt „Eine Schule musiziert“ an der Louise Schroeder Schule in Hamburg ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Teilhabekultur. Alle SchülerInnen werden in den Arbeitsprozess mit einbezogen, zum aktiven Musizieren motiviert und in ihrer Eigentätigkeit, Eigenverantwortung sowie Teamfähigkeit gestärkt. Die Jury war beeindruckt von dem an der Schule praktizierten musikalischen Bildungskonzept und zeigte sich überzeugt von der Kombination verschiedener Methoden, die dort bereits seit Jahren plausibel in den schulischen Alltag eingearbeitet werden.”

Die Zusammenfassung der Jurybegründung sowie Infromationen zu weiteren Preisträgern 2017 erhalten Sie auf der Website der Society of Music Merchants e.V.

Lessingtage: „95 mal x – Thesen zu Glauben und Religion“

Im Jahr 1517 schlug Martin Luther der Legende nach seine berühmten Thesen gegen den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Wie sich herausstellte war es Beginn der Reformation, die Europa vor 500 Jahren revolutionierte.

Viele Schulklassen haben sich an der Kunstaktion beteiligt. So gab es eine Menge zu lesen, dafür musste man den Platz für seine eigene These ein bisschen suchen.
Foto: Louise Schroeder Schule

Zum 500. Jahrestag dieses Ereignisses trugen die Lessingtage 2017 den ungewöhnlichen Titel „Um alles in der Welt“. Das Thalia Theater regte Hamburger Schüler*innen an sich mit Glauben und Religionen auseinander zu setzen und lud dazu ein, eigene Thesen zu formulieren und in einer Kunstaktion zu veröffentlichen. Insgesamt sechs Klassen unserer Schule haben sich daran beteiligt, alle fünf 4. Klassen und die Klasse 2e. Ihre Thesen schrieben die Kinder auf Holztafeln, die sie in einer gemeinsamen Aktion mit dem Theater an große Holztüren auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz anschlugen. Nicht nur die Tafeln unserer Schüler*innen finden sich dort, für die Kunstaktion „95 mal x – Thesen zu Glauben und Religion“ haben Schüler*innen aus ganz Hamburg ihre Gedanken angeschlagen. Ein Besuch dort lohnt sich.

Klee im Theater

„Ihr übertrefft unsere Erwartungen. Ihr habt diese Riesenaufgabe in kurzer Zeit bewältigt und ein Super-Ergebnis erzielt!“

Mit diesen Worten lobte der Dramaturg  des Theaters für Kinder in der Max-Brauer-Allee die fertige Arbeit der Kinder aus der Klasse 4e. Sie haben das große Bühnenbild zur Kinderoper „Arche Noah“ nach einer Vorlage von Paul Klees Bild „Gartenhaus“ (siehe Bild rechts ) gefertigt. Die Oper feierte am 4.2.2017 im Theater für Kinder Premiere.

An fünf Tagen haben die Kinder in Kleingruppen Spachtelmasse, Sand, Sägemehl, Leim, Binderfarbe und Abtönkonzentrat auf die sechs Teile des Bühnenbildes gemalt und gespachtelt. Sie haben mit der Farbe experimentiert und gelernt, wie man mit einem Spachtel umgeht. Während der gesamten Zeit waren die Kinder hoch motiviert und haben intensiv gearbeitet.

Selbstverständlich gehörte dann die Klasse 4e zu den ersten geladenen Gästen im Publikum des Theaters für Kinder. Dort erlebten sie eine fantasievoll erzählte Geschichte mit mitreißender Musik (die manchem Ohr zunächst wenig vertraut war), tollen Kostümen vor einem wundervollen Bühnenbild (!). Inzwischen haben auch weitere Klassen die Arche Noah gesehen. Einen Besuch im Theater für Kinder können wir sehr empfehlen!

13. Hamburger Märchentage in der Louise

Seit mehreren Jahren ist unsere Schule Kooperationspartner der Veranstaltungsreihe „Hamburger Märchentage“, die in diesem Jahr in der Woche vom 4. bis zum 11. November statt fanden. Thema war in diesem Jahr „Märchen aus Arabien“. Neben vielen, zum großen Teil sogar kostenlosen, Veranstaltungen in Einrichtungen in unserer Umgebung fanden bei uns in der Schule am Dienstag, 8.11.16, zwei szenische Lesungen zum Märchen „Drei Lügner und ein löchriger Groschen“ durch die Schauspielerin Nicola Moeller La Rosa und einen sie begleitenden Musiker statt. Außerdem lasen einige Schülerinnen und Schüler der Klassen 4c und 4e vor den Kindern jüngerer Klassenstufen ausgewählte Märchen aus „1001 Nacht“ und „Tuti Nameh, dem Papageienbuch“ vor. Eine besondere Veranstaltung besuchten die Klassen 4b und 4e  im Kölibri: Hier wurden Märchen aus Ägypten und aus dem Libanon in deutscher und in arabischer Sprache bei einem Lichtbildervortrag vorgelesen. Zahlreiche Kinder unserer Schule konnten so einen Einblick in die verwunschene Welt der arabischen Märchen bekommen und werden vielleicht zum eigenen Weiterlesen angeregt.

Lesefest Seiteneinsteiger 2016

In der zweiten Oktoberwoche fand zum 12. Mal das „Seiteneinsteiger“- Lesefest, Hamburgs größtes und bekanntestes Literaturfestival für Kinder und Jugendliche, statt.

Unsere Schule veranstaltete am Freitag, 14.Oktober, wie in jedem Jahr einen eigenen Festivaltag, an dem jede Klasse entweder eine Schriftstellerin bei sich in der Schule zu Gast hatte oder einen Ausflug zu einer Lesung an einen Ort in der Nachbarschaft machen konnte. Zu Besuch kamen die Autorinnen Eva Alves, Ana Zabo, Nina Schmidt, Tilla Lingenberg und die Schauspielerin Nicola Moeller-La Rosa. Orte, die aufgesucht wurden, waren die Bücherhalle Holstenstraße, das Haus 3, das KÖLIBRI, das Kinderbuchhaus Altona und als sehr besondere Orte die Zentralbibliothek am Hühnerposten und das Schiff „Rickmer Rickmers“ an den Landungsbrücken. Im Mittelpunkt aller Veranstaltungen standen die Lesungen, die fast alle von Bilderpräsentationen, musikalischen Einlagen und oft auch kleinen Aufgaben zur Eigenproduktion ergänzt wurden. Eindrucksvoll waren auch die Begegnungen mit den Autorinnen und Autoren, die den Kindern für Fragen und Gespräche zur Verfügung standen.

Bild oben: Die Kinder der Klassen 4a und 4e besuchten eine Lesung in der Zentralbibliothek. Foto: Martina Freier

Ausgezeichnet: „Olymp – Zukunftspreis für Kulturbildung“

16 Schüler*innen, einige Künster*innen, Lehrer*innen und die Schulleitungen hat es am 8. Juli nach Berlin gezogen, um dort den Olymp-Zukunftspreis für Kulturbildung der Kulturstiftung der Länder entgegen zu nehmen.

In der Kategorie „kulturelles Schulprofil“ konnten wir uns mit unserer Bewerbung gegen Bewerber auch aus anderen Bundesländern durchsetzen.

Der Zukunftspreis für Kulturbildung
Der Zukunftspreis für Kulturbildung

Auf der Homepage der Kulturstiftung heißt es, dass die Initiative Freude an Kunst wecken will um junge Menschen für kulturelle Vielfalt zu begeistern. Eine Zielsetzung, in der wir uns wiederfinden, denn auch wir wollen Kunst und Kultur fest im Leben von Kindern und Jugendlichen verankern.

Berlin , Konzerthaus Berlin , Preisverleihung "Der Olymp - Zukunftspreis für Kulturbildung" , Wettbewerb 2015/2016 - Kinder zum Olymp! - Die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder , 08.07.2016 , Foto: Stefan Gloede
Berlin , Konzerthaus Berlin , Preisverleihung „Der Olymp – Zukunftspreis für Kulturbildung“ , Wettbewerb 2015/2016 – Kinder zum Olymp! – Die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder , 08.07.2016 , Foto: Stefan Gloede

Im Votum der Jury heißt es: „Die Schule arbeitet nach einem über viele Jahre gewachsenen Konzept, das in den Grundsätzen fest verankert ist und von niemandem mehr in Frage gestellt wird. Dieses Konzept wird regelmäßig reflektiert und den sich ändernden Verhältnissen angepasst. Insofern ist es hochproduktiv. Die Schule pflegt eine große Anzahl verlässlicher vertrauter Partnerschaften zu Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstlern und anderen Unterstützern. Auffallend ist, wie sinnvoll die kulturelle Bildung mit anderen pädagogischen Entwicklungen verquickt ist( z.B. mit einem veränderten Konzept der Leistungsrückmeldung oder mit Anstrengungen um eine gute gesunde Schule.“ Neben dem Preisgeld von 5000€ freuen wir uns sehr über diese Anerkennung des jahrelangen und liebevollen Engagements unseres Kollegiums und unserer Kooperationspartner.

Am 8. Juli startete eine Gruppe aus Schüler*innen, Lehrer*innen und Künstler*innen am Altonaer Bahnhof zur Preisverleihung nach Berlin. Foto: S. Ahrens
Am 8. Juli startete eine Gruppe aus Schüler*innen, Lehrer*innen und Künstler*innen am Altonaer Bahnhof zur Preisverleihung nach Berlin.
Foto: S. Ahrens

Für alle, die die Reise ins Konzerthaus Berlin antraten, um den Preis entgegen zu nehmen, war es ein aufregendes Ereignis. Schon die erarbeitung der Bewerbung war für alle direkt Beteiligten Schüler*innen und Kolleg*innen ein spannendes Unternehmen. Die Nachricht zu den aussichtsreichsten drei Bewerbern zu gehören und nun auch noch den Olymp erhalten zu haben machen uns alle sehr stolz.

Weitere Informationen zur Begründung der Jury erhalten Sie auf der Homepage der Kulturstiftung und in folgendem PDF:

PDF-Der Olymp