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Nun kann es sprießen, wachsen und summen

So­lan­ge es noch Bo­den­frost gab, stan­den etliche Käs­ten mit vor­ge­zo­ge­nen Pflan­zen auf den Fenster­bän­ken im­ Ge­bäu­de. Ab jetzt ha­ben wir da­für ein Ge­wächs­haus, gebaut von SchülerInnen der Produktionsschule Altona. Vor den Maiferien muss nun al­les raus in die Erde…

…und da­von ha­ben wir in­zwi­schen reich­lich. Zu den gro­ßen Hoch­bee­ten sind noch zwei wei­te­re hin­zu­ge­kom­men. Wir konn­ten sie aus den Res­ten des er­folg­rei­chen Spen­den­laufs von 2014 fi­nan­zie­ren.

SchülerInnen und Helfer bereiten die neue Anbaufläche des Schulgartens auf dem Gelände von "ausblick hamburg" vor. Foto: S- Ahrens
SchülerInnen und Helfer bereiten die neue Anbaufläche des Schulgartens auf dem Gelände von „ausblick hamburg“ vor.
Foto: S. Ahrens

Eine wei­te­re Flä­che kön­nen die Kin­der jetzt in der The­destra­ße 39 be­a­ckern. Sie ge­hört zum Gar­ten des Ge­bäu­des, in dem sich die Alt­ona­er Kin­der­kü­che und das Be­rufs­för­de­rungs­werk des Trä­gers „aus­blick ham­burg“ be­fin­det.

An ei­nem regnerischen Frei­tag im Ap­ril ha­ben Kin­der und El­tern tat­kräf­tig den schwe­ren Mut­ter­bo­den ver­teilt. Dort sol­len dem­nächst u.a. Kar­tof­feln, Möh­ren und Ra­dies­chen wach­sen.

Es gibt in­zwi­schen meh­re­re Gar­ten­grup­pen (ein­zel­ne Klas­sen, jahr­gangs- und klas­sen­über­grei­fen­de Grup­pen und zwei Kur­se), in denen die Kinder unter fachkundiger Leitung gärtnern. Immer mit dabei ist Ho­ney, die Rie­sen­schnau­zer­hün­din. Sie be­fin­det sich zur­zeit in der Aus­bil­dung zum Schul- und The­ra­pie­hund.

Nicht so groß, aber da­für zahl­reich, sind un­se­re neu­en Schul­hof­be­woh­ner, die Bienen. Sie haben am 10. Mai in einer eindrucksvollen Prozession, laufend und fliegend, ihr neues Domizil, einen hohlen Weidenstamm bezogen.

Um die­ Bienen kümmert sich der Im­ker G. Weidt, der gleich­zei­tig auch gro­ßes In­te­res­se hat, den Kin­dern das Le­ben dieser wichtigen Tiere nä­her­zu­brin­gen.

Und noch eine gute Nachricht zum Schluss, Weidentipi und-tunnel haben endlich zu sprießen begonnen.

Biopolino – der Garten auf dem Schulhof

Neuerdings stehen viele orangefarbige Kisten auf dem Schulhof, aus denen es ordentlich sprießt.

Die Kinder einer zweiten Klasse haben Gemüse und Kräuter angepflanzt: Spinat, Salat, Topinambur, Tomaten, Gurken, Mangold, Kürbis; alles „alte Sorten“. Und auch für die Bienen haben die Kinder „Bienenwiese“ ausgesät und Blumen gepflanzt. „Biopolino“ heißt das Projekt in Kooperation mit „Agrar Koordination e. V.“, einem Verein, der im Bereich entwicklungs- und umweltpolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit arbeitet. Im Rahmen dieses Projekts kommt die ausgebildete Landwirtin und Pädagogin Vera Hempel regelmäßig von ihrem „Hof vorm Deich“ in die Schule, um gemeinsam mit den Kindern den „Garten“ anzulegen und zu pflegen. Das Projekt eröffnet den Kindern die Möglichkeit zu erfahren wie Lebensmittel wachsen, wie man sie anbaut, wie man sie pflegt und über diese Arbeit mit den Pflanzen auch Respekt vor Lebensmittel und der Natur zu erlangen. Sie lernen alte Sorten und deren Saatgutgewinnung kennen und lernen neue Sorten züchten. Diese Kooperation bildet den Auftakt zu einem langfristigen Gartenprojekt an unserer Schule, mit dem Ziel alle Kinder während der Grundschulzeit zu beteiligen. Dass schon einmal alle probieren können, ist der erste Schritt dazu noch in diesem Schuljahr.