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Kulturfestwoche an der Louise

Mit einem bunten Blumenstrauß an kulturellen Darbietungen und einem Streichkonzert der 4. Klassen verabschieden sich die Kinder der Louise Schroeder Schule von der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Ahrens.

Foto: Leyla (FSJ-Kultur)

Sabine Ahrens hat in ihrem fast 30jährigen Wirken an der Schule in der Schulentwicklung nicht nur die Bereiche Inklusion und Ganztag vorangetrieben, sondern auch den Grundstein für die Kulturschule gelegt. Im Jahr 1995 startete die erste Kulturkooperation mit der Künstler*innengemeinschaft „Die Schlumper“, die bis heute hin andauert. In den Jahren darauf hat sie im Rahmen von Schul- und Modellprojekten, durch Vernetzungen und Kooperationen mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, den Aus- und Aufbau des Musik- und Theaterbereiches vorangebracht. So zeigt sich heute unsere Louise Schroeder Schule als herausragende Kulturschule, in der die kulturelle Bildung und Teilhabe aller Kinder fester Bestandteil des Schullebens sind.

Einen Einblick in die Anfänge der Kulturschule und dem Projekt „JeKi“ (Jedem Kind ein Instrument) vermittelt der Dokumentarfilm „20 Geigen auf St. Pauli“ (2011, 76 min., FSK 0) der Filmemacherinnen Barbara Metzlaff und Alexandra Grammatke.

Foto: Leyla (FSJ-Kultur)

Der Film steht eine Woche lang als Stream unter diesem  Link hier zur Verfügung. Das Passwort lautet „Violine“

 

Feierliche Vernissage mit Verspätung

Genau betrachtet war es eigentlich keine Vernissage, denn inzwischen kennen alle in unserer Schulgemeinschaft das wunderbare Bild von HORST WÄSSLE, das im Flur vor den Sporthallen hängt. Schließlich geht man nahezu täglich daran vorbei und hat eine wunderbare Sicht auf das große Bild, dem Horst den Titel „ST. PAULI“ gegeben hat. Besonders schön sieht man das Bild im hell erleuchteten Flur, wenn es draußen bereits dunkel ist.

Horst Wässle auf der verspäteten Vernissage. | Foto: L. Frese

Horst gehört seit Jahrzehnten zur ATELIERGEMEINSCHAFT DER SCHLUMPER. Alle Kinder unserer Schule, die bereits im Atelier in der Thedestraße gemalt haben, kennen Horst gut. Im Herbst und Winter 2019 konnte man ihn häufig während der Schulzeit im Flur antreffen und ihm beim Malen direkt vor Ort zusehen. Von Woche zu Woche kamen mehr Fußballspieler hinzu. Auch Kinder aus einer 3. und einer 4. Klasse haben mit gemalt. Die auf dem ersten Bild noch weißen Fußbälle sind später leuchtend bunt.

Zurück zur Vernissage: Dass diese erst knapp ein Jahr später am 2. Oktober 2020 stattfand, hängt – wie so vieles – mit Corona zusammen. Aber vielleicht war die Veranstaltung auch gerade deshalb so schön, weil uns die Bedeutung von Kunst einmal wieder so klar wurde und wir lange kaum gemeinsame Kulturveranstaltungen hatten. Zum Auftakt hat die Klasse 4e draußen vor den geöffneten Fenstern unter der Leitung von Gino Romero Ramirez wunderbar getrommelt.

Die Freude der Kinder und besonders Horsts strahlendes Gesicht waren für die Gäste, die aus der Schule und von den Schlumpern gekommen waren, schön zu erleben.