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Abschlusskonzert der Orchesterfreizeit

Nach 2 Jahren pandemiebedingter Pause war es endlich wieder möglich: das Orchesterwochenende des 4. Jahrgangs der Louise Schroeder Schule. Vom 17.6. bis 19.6. fuhren 30 Kinder ins Schullandheim Estetal. Unter der Leitung von Gino, Mike und Krischa wurden verschiedene Stücke einstudiert, geübt und musiziert. Natürlich wurde neben der Musik auch viel gemeinsam gespielt, gelacht und gelebt.

Sonntag, 15.00 Uhr Aula der Louise Schroeder Schule: Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte strömten in die Aula, so dass die 50 Plätze längst nicht ausreichten und schnell noch nachbestuhlt werden musste. Aufgeregte, etwas müde aber glückliche Gesichter schauten in die Runde, bereit, ihre Ergebnisse dem Publikum zu präsentieren. Und so hörten wir die Klassiker wie „Fluch der Karibik“, „My heart will go on“ oder den Kanon von Pachelbel, aber auch ein polnisches Rondo, einen spanischen Tanz oder den berühmten „Can Can“. Begeisterter Applaus machte eine Zugabe unbedingt nötig. „Musik verbindet, Musik macht glücklich…“ – mit diesem Gefühl verließen wohl viele den Saal. Vielen Dank an die Musiker*innen, aber auch an die Schulleitung und alle Helfer*innen, dass solche Unternehmungen und Erlebnisse wieder möglich sind.

Hörproben gibt es hier!

 

Fotos: Christina Kleinow

Audios: Gabi Schüßler

Sie kehren bald zurück!

Nach fast einem Jahr bekommen die „Schrägen Vögel“ von der Bildhauerin Carla Binter und den Kindern der Klasse 4a ein frisch geputztes und ausgebessertes Federkleid.

Ermöglicht und gefördert wird diese Restauration aus Mitteln des Bezirksamtes Altona und vieler großzügigen Spenden der aus der Elternschaft der Schule an den Verein „Louises Kulturkinder e.V.“ – ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle!

Die Rückkehr der „Schrägen Vögel“ möchten wir als Schule gern gemeinsam mit vielen Besucher:innen aus der Schulgemeinschaft, unseren schulischen Kooperationspartner:innen und Anwohner:innen der Schulumgebung feiern:

Wann: 28.6.2022 um 16.00 Uhr

Wo: Thedestraße 100 (Haupteingang der Louise Schroeder Schule)

Es erwarten Sie und euch eine Performance und ein Getränk zum Verweilen. Wir freuen uns auf ein festliches Kulturereignis!


Spenden willkommen!

Der Verein „Louises Kulturkinder e.V.“ fördert Kulturprojekte an der Louise Schroeder Schule in Hamburg.

Die Louise Schroeder Schule ist eine Kultur-und Inklusionsschule mit langjährigen Kooperationspartner:innen im Bereich der Musik, Kunst, Theater, Literatur und Film. Das Ziel ist die kulturelle Bildung und Teilhabe für jedes Kind von Anfang an.

Spenden an Louises Kinder sind steuerlich abzugsfähig.

Louises Kulturkinder e.V.

IBAN DE82 2005 0550 1250 1241 77

Kultur an der Louise – endlich wieder hautnah

Anfang Mai war es endlich wieder so weit: Die erste große Kulturveranstaltung an der „Louise“ ohne Coronaeinschränkungen: Die Openair-Ausstellung „Kunst forschen entdecken und ausprobieren“ mit der gleichzeitig das neue Zelt auf dem Schulhof festlich eingeweiht wurde.

Der Künstler Carlos Roberto Franco und die Kunstvermittlerin aus dem Bucerius Kunstforum Claudia Behling | Foto: L. Elhamydi (FSJ Kultur)

Über mehrere Monate hinweg haben die Klassen des 2. Jahrgang die Ausstellung „Minimal Art“ im Bucerius Kunstforum besucht und dazu gearbeitet unter Leitung der Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling und dem Künstler Carlos Roberto Franco.

Doch was steckt hinter dem Projekttitel „Kunst forschen entdecken ausprobieren“?

forschen: Es geht darum eigene Fragen zu stellen, Fragen zu entwickeln und herauszufinden „Wie hat der/die Künstler*in es gemacht? Welche Idee steckt dahinter?“

entdecken: Wenn die Schüler*innen ein Kunstwerk im Museum betrachten, können sie lernen selbst zu beschreiben, was sie sehen, wie es auf sie wirkt und welche Ideen ihnen dabei einfallen. Die Schüler*innen können üben, die eigene Wahrnehmung mündlich auszudrücken, sich mitzuteilen, andere Sichtweisen darüber zu hören und am Gespräch über die Kunst teilzunehmen. 

ausprobieren: Im Atelier werden eigene Ideen mit verschiedenen Materialien gestalterisch umgesetzt, die eigene Kreativität wird aktiviert und genutzt. Verschiedene künstlerische Techniken werden geübt, z.B.  malen, zeichnen, handwerklich tätig sein. Ein eigenes ästhetisches Gefühl und Vorlieben können entstehen:  „Welche Farben mag ich? Was macht mir Spaß? Mit welchen Werkzeugen und Techniken mache ich gerne etwas?“

Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung der Schüler*innen aus dem 2. Jahrgang konnten sich sehen lassen: Aus vielen einzelnen Arbeiten der Kinder wurde ein großes gemeinsames Gesamtkunstwerk, das auf dem Schulhof zu bestaunen war. Einen festlichen Auftakt bildete an diesem Nachmittag das Geigenkonzert der Klassen 3a und 3e, das mit Liedern wie „Star Wars“ „Alle Vögel sind schon da“ oder „We will rock you“ gute Laune unter den Ausstellungsbesucher*innen verbreiteten – passend zu dem strahlenden Sonnenschein.

Die Kultur kehrt im großen Format wieder zurück an unsere Schule. Wir freuen uns auf viele weitere Veranstaltungen!

20 Jahre Musica Altona – ein ganz besonderes Jubiläumskonzert

Am 13. April gab es endlich wieder ein Konzert – kein Profikonzert, sondern ein ganz besonderes: In der Aula der Louise Schroeder Schule spielten dieses Mal Schüler:innen von „Musica Altona“ für Schüler:inner des 3. und 4. Jahrgangs. Und wenn man ganz genau hinsah, konnte man viele Gesichter wiedererkennen – ehemalige Schüler:innen unserer Schule, die ihre Liebe zur Musik intensiviert und ihrem Instrument als Hobby auch nach der Grundschulzeit, nach JeKi, treu geblieben sind. (Videos vom Konzerzert finden Sie unten auf dieser Seite)

Üben, üben, üben – vor allem am Nachmittag und freitags eine gemeinsame Probe –  und dadurch immer besser werden, viel Spaß haben, in Gemeinschaft zu musizieren, erfüllt sein von diesen schönen Klängen; das alles wurde hörbar in wunderschöner Tanzmusik aus Ungarn, Rumänien, der Türkei, Spanien, Cuba und der Ukraine. Doch wie und aus welchem Grund sind die Schüler:innen von Musica Altona dabei geblieben?

Professionelle Instrumente anstelle von  Pappgeigen, Gino am Flügel: 20 Jahre Musica Altona | Foto: Christtina Kleinow

Bei den meisten ist der Grund dafür die Freude am Instrument und: Gino. So zum Beispiel bei Anna, die einige solistische Teile gespielt hat. Sie war 2010-2014 an der Louise Schroeder Schule und hat ganz klein mit der „Pappgeige“ von Gino angefangen, um die Haltung zu üben. Schnell hat sie den Spaß am Geige spielen entdeckt und dann Einzelunterricht bei Gino genommen. Sie spielt in mehreren Orchestern und hat das Musikprofil in der Oberstufe des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium gewählt. Neben Anna war auch Ege auf der Bühne, der 2009-2013 seine Grundschulzeit bei uns an der Schule verbrachte. Auch er ist durch Gino an das Geige spielen herangeführt worden. Er hat seit seiner Grundschulzeit Einzelunterricht und vertieft seinen musikalischen Schwerpunkt ebenso im Musikprofil der Oberstufe am Gymnasium Allee. Eda aus der 4b kennen fast alle Kinder unserer Schule. Ihr wunderbares Geigenspielen begeistert die großen und kleinen Zuhörer:innen immer wieder. Aber dafür tut Eda auch einiges: Auch sie hat wöchentlich Unterricht und übt jeden Tag zwei Stunden Geige. Garbin und Marne waren, neben Eda, die Jüngsten auf der Bühne. Sie besuchten von 2016-2020 die Louise Schroeder Schule und genießen das Zusammenspiel jeden Freitag mit Gino und den anderen Musica Altona Schüler:innen.

„Eda hat so schön Solo gespielt und das als Jüngste!“ 

„Faszinierend, wie schnell die Finger über die Saiten fliegen.“

„Es klang so schön, so harmonisch, sie haben mit so einem schönen Klang gespielt…wie mit einer Stimme, obwohl es so viele waren.“  

„Es war einfach wunderbar!“

So groß war die Begeisterung von Kindern aus der 4b nach dem Konzert.

Genau, es war einfach wunderbar!! Vielen Dank allen Musizierenden und Gino und „Herzlichen Glückwunsch!“ Auf die nächsten 20 Jahre!

Und wer Lust hat, drei Konzertmitschnitte anzusehen und anzuhören, klickt bitte hier: 

(Als Schule schalten wir selbstverständlich keine Werbung. Wir nutzen  aber die Plattform Youtube, die den Inhabern des Urheberrechtes einzelner gespielter Melodien das Recht eingeräumt Werbung und Links zu platzieren. Darauf haben wir keinen Einfluss. Falls unangemessene Inhalte dabei sein sollten, freuen wir uns über Hinweise und nehmen das Video von unserer Homepage.)

Blitzausstellung zu „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“ im MARKK

Am 21.4.22 war es endlich so weit. 23 aufgeregte und zu Recht stolze Schüler*innen der Klasse 3a präsentierten im MARKK ihre Arbeiten, die im Rahmen des Kunstpionierprojektes entstanden waren.

Kunstpioniere im MARKK |Foto: J. Suter

Nach intensiven Wochen des Entdeckens, Forschens, Gestaltens, Modellierens, Zeichnens, Verwerfens und Improvisierens hatten die Schüler*innen am Vormittag des Ausstellungstages die Möglichkeit, sich in der Ausstellung einen Platz für ihr Kunstwerk auszusuchen. Ihre Kunstlehrerin Frau Suter und die Künstlerin Si-Ying Fung bauten dann im Laufe des Tages die Ausstellung nach den Wünschen der Schüler*innen auf.

Die Ausstellung im MARKK – mit Werken unserer Schüler:innen |Foto: J. Suter
Die Plätze für ihre Ausstellungsstücke wählten die Kinder selbst. |Foto: J. Suter

 

 

                                                        

Kunstpioniere im MARKK |Foto: J. Suter

Am Abend gab es dann zunächst eine kurze Eröffnungsrede inklusive der kleinen Theaterperformance „Rudolfs erstes Eis“.

Danach begaben sich die Besucher*innen auf eine spannende Entdeckungstour durch die Ausstellung. Es gab viel zu sehen. Die künstlerischen Arbeiten der Kinder neben denen der Kunstwerke und Gegenstände zu sehen, die als Inspiration für ihre Forschungsfragen dienten, war etwas ganz Besonderes. Es war ein richtig schöner Abend! Für alle, die leider nicht dabei sein konnten, gibt es hier einen kleinen Einblick in unsere Ausstellung.

In der Ausstellung gab es viel zu sehen… | Foto: J. Suter
…und auszuprobieren | Foto: J. Suter

 

 

 

 

 

 

 

 

Blitzausstellung: „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“

Externer Inhalt

Beim Anzeigen des Inhaltes werden Daten an www.kunstpioniere.de übermittelt.

Mutiges Inklusions-Theater

Piraten: „Wer seid ihr?“   Verlorenen Jungs: „Was macht ihr hier?“

MUT!Theater ’22 – Louise 4d/ Hirtenweg 5a | Foto: C. Kleinow

Szenen des Aufeinandertreffens von unterschiedlichen Menschen und Gruppen sind der Ausgangspunkt des Theaterprojekts „Nimmerland“, das die Klasse 4d gemeinsam mit der Klasse 5a aus der Schule Hirtenweg (eine Schule für Kinder und Jugendliche mit körperlich motorischen Förderschwerpunkt) und dem MUT! Theater seit Herbst letzten Jahres erarbeitet. Gefördert wird das Projekt mit Geldern aus dem „Projektfonds Kultur und Schule“.

In dem Stück geht es um Begegnungen, Konflikte, Toleranz, Frieden, Freundschaft und Träume auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Der rote Faden für das Stück bildet der Kinderbuchklassiker „Peter Pan“ von J. M. Barrie, dessen Handlung viele aus dem gleichnamigen Zeichentrickfilm kennen. Eine besondere Herausforderung des Projekts besteht in der parallelen Theaterarbeit in beiden Klassen, ohne dass die Klassen – aufgrund von Corona – gemeinsam proben dürfen. Die Verbindung zwischen beiden Schulen bildet der Workshopleiter, Mahmut Canbay, aus dem MUT!Theater, der die einzelnen Szenen ausgehend von den Ideen und Impulsen der Klasse erarbeitet und im Mai bei den ersten gemeinsamen Proben zu einem gemeinsamen Stück zusammenfügen wird. Per Videokonferenzen, Filmaufnahmen, Emails und einem gemeinsamen Spielplatzbesuch halten die beiden Klassen zudem den Kontakt über mehrere Monate des Abstands zueinander und berichten sich gegenseitig aus der Theaterarbeit und dem Schulalltag.

Das Stück wird am 10.6.2022 um 16.00 Uhr im MUT!Theater aufgeführt und alle Mitwirkenden freuen sich über zahlreiche Zuschauende! Im Elternbrief im Juni berichten wir von der Aufführung.

Unser Kunstprojekt mit „Herrn Carlos“ und Frau Behling

Die Klasse 2b berichtet über das Projekt „Kunst forschen entdecken ausprobieren“, das der Jahrgang 2 gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Claudia Behling (Bucerius Kunstforum) und dem Künstler Carlos Roberto Franco (Louise Schroeder Schule) macht.

Nachdem wir zweimal im Bucerius Kunstforum die Ausstellung „Minimal Art“ – Körper im Raum angesehen haben und dort selber wie Künstler*innen malen und gestalten durften haben wir auch in der Schule einen ganzen Vormittag mit Carlos Kunst gemacht.

Kunstforum’22 | Foto: S. Baudach

Die Kinder aus der 2b schreiben danach einen Kurzbericht über ihre Arbeitsschritte:

  • Wir werden aus Holz ein Kunstwerk machen.
  • Wir haben mit Klebe gearbeitet.
  • Wir haben ein Viereck aus Holz geklebt und haben es angemalt.
  • Wir haben aus Holz ein Viereck gemacht und wir haben es weiß gefärbt.
  • Wir haben Holzstückchen aneinandergeklebt, zu einem Würfel geklebt und weiß angemalt.
  • Wir haben die lange Seite mit der kurzen Seite vom Holz zusammengeklebt und dann haben wir nach einer Weile angefangen zu malen und dann als wir mit der ersten Schicht fertig waren, dann haben wir die zweite Schicht angefangen.
  • Wir haben aus Holzleim und Stäben ein Viereck gebaut.
  • Wir haben 2 von den Stäben zusammengeklebt, dann haben wir gewartet, bis es getrocknet war, dann haben wir die 2 anderen von den Stäben geklebt, dann haben wir den angemalt – 3 Schichten.
  • Ich habe geklebt, ich habe gebaut, ich habe gemalt mit Holz. Das sieht wie ein Viereck aus.
  • Wir haben Holz zu einem Kubus zusammengeklebt und dann angemalt – 3 Schichten.

Na, können Sie sich jetzt darunter etwas vorstellen?

Des Rätsels Lösung kann bei der Ausstellung der Kunstwerke des Jahrgangs 2 am 5.5. 2022 auf dem Schulhof von 15.30-17.00 Uhr betrachtet werden.

Dazu sind die Bilder zu sehen, die die Kinder im Bucerius Kunstforum gemeinsam mit Claudia Behling gestaltet haben sowie verschiedene Kunstobjekte aus Holz, Draht, Papier und anderen Materialien, die gemeinsam mit dem Künstler Carlos Roberto Franco an einem schulischen Projekttag entstanden sind.

Kunstpioniere??? Hmmm… noch nie gehört.

Was machen die Kunstpioniere eigentlich? Wir, die Kinder der Klasse 3a verraten es euch.

Kunstpioniere ’22 Klasse 3a | Foto: J. Suter

Kunstpioniere und Kunstpionier*innen forschen jeweils zu einer aktuellen Ausstellung in Hamburg und werden bei ihrer kreativen Arbeit von einer Künstlerin oder einem Künstler unterstützt. Es gibt sie an Grundschulen aber auch an weiterführenden Schulen. Das Highlight des Projektes ist auf jeden Fall die abschließende Blitzausstellung. Dort werden am Ende der künstlerischen Forschungsreise die entstandenen Werke im Museum ganz nah bei den ‚echten‘ Kunstwerken ausgestellt. Wir arbeiten gemeinsam mit ‚unserer‘ Künstlerin Si-Ying Fung zu der Ausstellung: „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“, die gerade im MARKK zu sehen ist.

Was bisher geschah:

Bevor es ins Museum ging, beschäftigten wir uns schon in der Schule mit Rudolf Duala Manga Bell und stellten uns unter anderem folgende Fragen: „Warum gibt es überhaupt eine Ausstellung über ihn? Lebt er noch? Ist er ein Künstler? Wo kommt er eigentlich her?“

Kunstpioniere ’22 Klasse 3a | Foto: J. Suter

Wir fanden heraus, dass Rudolf Duala Manga Bell gar kein Künstler ist, sondern ein Widerstandskämpfer, der vor über 100 Jahren friedlich gegen die Kolonialherren in Kamerun gekämpft hat und dies mit seinem Leben bezahlte. Damit seine Geschichte und die seiner Freund*innen und Familie nicht vergessen wird, gibt es diese Ausstellung.

Eine kleine Gruppe von Kindern durfte außerdem schon vor dem gemeinsamen Ausstellungsbesuch zu einem Exklusivinterview mit der Kuratorin Dr. Johanna Wild und der Künstlerin Si-Ying Fung ins MARKK fahren und die beiden dort mit Fragen Löchern. Dieses Interview war etwas ganz Besonderes und die Kinder konnten ihren Klassenkamerad*innen am nächsten Tag stolz und kompetent davon erzählen.

Kunstpioniere ’22 Klasse 3a | Foto: J. Suter

Einen Bericht dazu findet ihr hier auf der Homepage der Kunstpioniere:

https://www.kunstpioniere.de/exklusivinterview-zur-ausstellung-hey-hamburg-kennst-du-duala-manga-bell/

Dann ging es endlich los. Am 22.3 fuhren wir gemeinsam in die Ausstellung. Dort gab es sehr viel zu entdecken und erste Ideen und Skizzen füllten schnell unsere Forscher*innenhefte.

Kunstpioniere ’22 Klasse 3a | Foto: J. Suter
Kunstpioniere ’22 Klasse 3a | Foto: J. Suter

In den beiden darauffolgenden Tagen konnten wir in der Klasse endlich loslegen und unsere kreativen Ideen umsetzen. Viele Kinder nutzten den Werkstoff Ton und so wurde ganz viel geknetet und modelliert, aber auch gemalt und gezeichnet.

Kunstpioniere ’22 Klasse 3a | Foto: J. Suter

Auch hierzu gibt es einen Bericht:

https://www.kunstpioniere.de/making-of-hey-hamburg-kennst-du-duala-manga-bell/

Jetzt nutzen wir die letzten Wochen bis zur Ausstellung intensiv, um unsere Kunstwerke fertig zu stellen. Wir freuen uns schon riesig, diese am 21.4. in der Blitzausstellung im MARKK präsentieren zu dürfen.

 

Wir werden unsere Kunstwerke danach auch in der Schule ausstellen, damit möglichst viele Menschen die Möglichkeit bekommen, diese zu sehen.

 

Endlich: Fasching!

Für einen Tag galt an der Louise mal wieder der Ausnahmezustand: Es war Fasching!

Besuch aus Hogwarts darf an Fasching längst nicht mehr fehlen.
Foto: M.Berthe

Prinzessinnen, Tiger, Piraten, Hexen, Cowboys und Spiderman tanzten, knabberten und spielten sich durch diesen besonderen Tag. Hier ein paar Eindrücke aus den Klassen:

Die 2a und 2b haben Laufsteg mit Kostümschau in der Turnhalle aufgebaut. In der 2d wurden haben alle Kinder ihre Lieblingsbrett und -kartenspiele mitgebracht und es wurden beliebte Spiele wie „Mord im Dunkeln“ oder „Stopptanz“ gespielt. Auch die VSK2 hat „Stopptanz“ gespielt und den ganzen Vormittag über getanzt. Die ersten Klassen haben sich vor dem Mittagessen zum Toben in der Turnhalle getroffen. In der Klasse 3b wurde der Limbo-Rekord mit unter einem Meter gebrochen. In der 2e wurden Piñatas geschlagen. Die 4b verwandelte sich zu der „Schule der magischen Tiere“ und es gab sogar zwei Mal Miss Cornfield in der Klasse. Einen witzigen Moment erlebte die Klasse 4e, als sogar der Schulhund Cupid auf dem Laufsteg gelaufen ist – mit einer Krawatte um den Hals. Besonders großen Spaß hatten alle Kinder beim gemeinsamen Feiern und Tanzen in der die Open-Air Disco auf dem Schulhof in der Pause.

Wenn es nach den Kindern ginge, könnten wir öfters Fasching in der Schule feiern… wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Schattenplätze für den Schulhof

Die Baustelle mitten im Steinkreis auf dem Schulhof hat sich gelohnt. Seit Februar 2022 haben wir auf dem Schulhof ein riesiges Sonnensegel.

Noch bleiben die drei Teilsegel zumeist eingerollt und kamen in den ersten Tagen vornehmlich bei leichtem Regen oder Feiern wie Fasching zum Einsatz. Wir freuen uns schon sehr auf die Zeit, in der es seine Hauptaufgabe übernehmen kann und an heißen Sommertagen in Pausen und bei Veranstaltungen Schatten spendet. Der Sommer kann kommen!