Archiv der Kategorie: Kultur

Jubiläumskonzert – aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

JEKI „Jedem Kind ein Instrument“ ist in diesem Jahr 10 Jahre alt geworden. Unglaubliche 30.000  Kinder aus Hamburg haben in dieser Zeit die ersten Schritte auf dem Weg zum Spielen eines Instrumentes unternommen. 

Durch die Corona-Pandemi muss das geplante Konzert in der Laeiszhalle leider auf den verschoben  9.6.2021 werden.  Programmleiterin Gabriela Huslage hat hierzu ein Video hochgeladen. 

Blitzausstellung im Jenischhaus

In der Klasse 2d fand seit Beginn des Schuljahres das Projekt „Kunstpioniere“ (http://kunstpioniere.de) statt. Im Rahmen dieses Projekts arbeiteten die Kinder mit der Künstlerin und Choreografin Meike Klapprodt zu der Ausstellung „Tanz des Lebens“ im Jenischhaus.

Nachdem die Kinder an zwei Tagen vor Ort im Jenischhaus auf Forscherreise gegangen sind, haben sie sich im schulischen Unterricht mit großen, philosophischen Fragen auseinandergesetzt. Jedes Kind hat eine eigene Fragestellung zu einem Kunstwerk aus der Ausstellung entwickelt und sich mit dieser Fragestellung inhaltlich und künstlerisch auseinandergesetzt. Die entstandenen Kunstwerke der Kinder wurden zum Abschluss und Höhepunkt des Projekts in einer zweistündigen Blitzausstellung im Jenischhaus gezeigt. Eröffnet wurde die Blitzausstellung mit kleinen „Tänzen des Lebens“ von den Kindern der Klasse.

„Wir haben eine Ausstellung gemacht. Es waren viele Menschen da. Es waren 168 Menschen da und ich habe mit David, Sila und Anas getanzt. Und bin dann in die Ausstellung gegangen. Ich war sehr aufgeregt.“ (Chinyere)

„Wir waren im Jenischhaus und haben unsere Kunstwerke ausgestellt. Fast alle Eltern haben es gesehen. Ich fand es schön und viele Leute haben meine Skateboards gesehen.“ (Juri)

„Wir sind ins Jenischhaus gegangen und haben eine Ausstellung gemacht. Es waren 168 Leute da und wir haben einen kleinen Tanz gemacht. Alle haben Fotos gemacht und geklatscht. Und wir haben eine Rose geschenkt bekommen.“ (Tilda)

„Wir haben getanzt. Wir haben Blumen geschenkt bekommen. Danach sind wir nach oben gegangen. Wir haben uns die Ausstellung angeguckt. Mein Papa war da und meine Oma und meine Mama. Zusammen waren wir 168 Menschen.“ (Otis)

 

Seiteneinsteiger Lesefest 2019

In diesem Herbst feierte „Seiteneinsteiger“, das größte städtische Lesefest für Kinder und Jugendliche, seinen 15. Geburtstag. Wie schon von Beginn an nahm unsere Schule wieder mit allen Klassen daran teil. In der Zeit vom 23.Oktober bis zum 29.Oktober 2019 besuchte jede Klasse entweder eine Veranstaltung außerhalb der Schule oder sie hatte eine Autorin oder einen Autoren in der Schule zu Gast.

Sehr besondere Lesungen an Orten außerhalb der Schule waren die Veranstaltungen „Wie war das in der DDR?“ im Gruner + Jahr-Forum, die die Klassen  3C und 4B besuchten, die Lesung der „Roten Zora“ im Thalia-Theater, die von der Klasse 4A angehört wurde und die des Textes „Die bunte Bande“ in der Katholischen Akademie, bei der die 4C und die 4E zu Gast waren. Bei letzterer handelte es sich um eine „Inklusive Lesung“ durch Menschen mit und ohne Handycap. Der Text wurde in Alltagssprache, leichter Sprache, Gebärdensprache und über das Vorlesen von Braille-Schrift gelesen. Zudem konnten im Kinderbuchhaus Altona die Klassen 2A und 2C die Lesung „Ellington“ mit musikalischer Begleitung genießen und bei Lesungen in den beiden Bücherhallen Holstenstraße und Altona waren unsere Klassen 2B, 2D und 3A aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer.

Foto: M. Freier

Zu uns in die Schule kamen die Autorinnen Gabi Unger, Nina Schmidt und Maren von Klitzing sowie die Schauspielerin Nicola La Rosa und boten Lesungen für die 1.Klassen und einige 2. und 3.Klassen dar. Zum Abschluss gab Marlies Bardeli für die Klassen 3D, 3F und 4D eine musikalische Lesung mit Textausschnitten aus „Der kleine Prinz“ in unserer Schulaula. Alle Autorinnen sind unserer Schule über die Jahre verbunden zugetan und kommen genauso gern wie wir sie unsererseits als Gäste empfangen.

Veranstaltungen des Lesefestes zu besuchen ist eine langjährige Tradition an unserer Schule, die wir nicht missen möchten. Für die Kinder ist das Zusammentreffen mit den Autorinnen und Autoren immer wieder ein besonderes Erlebnis. Über die Lesung hinaus ist gerade die Begegnung mit den Menschen, die Bücher schreiben oder Geschriebenes eindrucksvoll vortragen, eine besondere Erfahrung. In diesem Sinne freuen wir uns über das Seiteneinsteiger-Jubiläum und wünschen uns noch viele weitere gemeinsame Lesefeste.

Louise im Kunstforum

2.Klässler*innen zwischen Bucerius Kunstforum und Louise Schroeder Schule.

Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling (links), Stellvertretende Schulleiterin Sabine Ahrens und bildender Künstler Carlos Roberto Franco am „gedeckten Tisch“. Foto: K. Simons

Unter der Leitung der Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling und dem Bildenden Künstler Carlos Roberto Franco arbeiteten unsere Zweitklässlerinnen an einem Projekt zur Ausstellung „Welt im Umbruch“. Sie besuchten mehrfach die Ausstellung im Bucerius Kunstforum und setzten sich anschließend im Atelier des Forums und ebenso in der Kunstwerkstatt der Schule mit Malereien und Fotografien der 1920er Jahre auseinander. Dabei gab es allerlei Tricks der Künstler*innen zu entdecken und auszuprobieren – ob gemalt, modelliert oder gezeichnet wurde, man etwas baute, kreierte oder inszenierte.

Am Ende stand zu den Themen Stillleben, Portrait, Stadtleben und Pflanzenwelt eine großartige Ausstellung in der Aula der Schule, die begeistert besucht wurde. Ein gelungenes Rahmenprogramm bot die Trommelklasse 2e, die zur Eröffnung aufspielte. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei Danail Yankow, der die Zusammenarbeit mit dem Kunstforum vorantrieb und organisierte.

 

 

 

Musikalische Reise durch Europa

Am 27. Februar 2019 ging es für die Kinder des 3. und 4. Jahrgangs der Louise Schroeder Schule auf eine musikalische Reise durch verschiedenen Städte in Europa.

Zunächst machten wir Station in Österreich am Hofe der Familie Esterhazy. Dort besuchten wir Joseph Haydn, der hier als Komponist arbeitete und hörten sein Divertimento. Dann ging die Reise weiter nach Sevilla in Spanien. Hier trafen wir auf ein wunderschönes Mädchen namens Carmen. In Bizet´s Carmen Suite haben wir einen immer wiederkehrenden Rhythmus erkannt und mit geklopft, ebenso waren wir eine große Gruppe von Reitern bei Les Toreadors. Zurück am Wiener Theater begrüßte uns Wolfgang Amadeus Mozart und wir durften mit geschlossenen Augen der Uraufführung der Zauberflöte lauschen. Interessant, was unsere Ohren alles hören, wenn sie nicht abgelenkt sind. Im verregneten, nebligen England an der Küste des Ärmelkanals begegneten wir dem „Drunken Sailor“. Und zu guter Letzt endete unsere Reise in Frankreich, wo uns dann Jacques Iberts Trois Pieces Breves auf unserer Heimreise begleiteten.

Foto: G. Schüssler

Wieder sehr abwechslungsreiche, internationale, aufgeregte, ruhige und berührende Dur- und Moll-Klänge. Zu Gehör brachte uns diese ein Internationales Bläserquintett mit den Instrumenten: Querflöte, Klarinette, Horn, Oboe und Fagott. Wieder ein großartiges Erlebnis für uns Zuhörer! Wir freuen uns schon auf das kommende Konzert im Juni.

Text: G. Schüssler

Auftritt von PaBaMeTo

Am 14. November 2018 war es endlich wieder soweit. Aus der Konzertreihe „Profis spielen für Kinder“ (ein Projekt der Hamburger Schulbehörde für 10 Hamburger JeKi-Schulen, finanziert durch die Behncke-Stiftung) begrüßten wir dieses Mal das Duo „PaBaMeTo“, das sind die Zwillingsbrüder Melf Torge und Pay Bandik Nonn. Sie kamen mit einer Klarinette und einem Kontrabass, hatten aber auch noch ein Banjo und eine Gitarre im Gepäck.

Ganz unterschiedliche Musik brachten sie uns zu Gehör: in einem Stück verliebt sich ein Mädchen in ein Schaf. In einem anderen freundet sich ein kleiner Junge mit einem Walfisch an, der ihn ans Ufer begleitet. Der Walfisch droht zu stranden und zu ersticken, aber mit vereinten Kräften der Kinder, die ihn zurück ins Wasser schieben, gelingt die Rettung des Walfisches. Daraufhin feiert das ganze Dorf ein ausgelassenes Fest.

Musik – so vielfältig: lustig, traurig, beschwingt, nachdenklich, mitreißend – all das durften die aufmerksamen und gebannt zuhörenden Schüler des 3. und 4. Jahrgangs gemeinsam mit den Musikern erleben. Es war wieder ein großartiges Erlebnis! Und da das Projekt auch noch für das gesamte Jahr 2019 durch die Stiftung finanziert wird, dürfen wir uns auf drei weitere Konzerte freuen.

 

Kunstpioniere

In diesem Schuljahr hat die Klasse 4c die Möglichkeit im Rahmen des Kunstunterrichts an den „Kunstpionieren – zeitgenössische Kunstforschung in Schulen und Museen“ teilzunehmen.

Das Programm ermöglicht uns eine forschende und kreative Auseinandersetzung mit aktueller Kunst, indem wir eng mit Künstlern, Ausstellungen und Museen zusammenarbeiten. Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen: Zum Auftakt haben wir eine aktuelle Ausstellung besucht: im Kunsthaus 11.9.-25.11.18. Jedes Kind hat sich vor Ort intensiv mit einem oder mehreren Keramikwerken auseinandergesetzt und diese vor Ort skizziert oder etwas dazu geschrieben.

Der Künstler, Jonas Kolenc, begleitet uns in Anlehnung an die Ausstellung im praktischen Gestaltungsprozess im Unterricht und zum Abschluss, Ende November, wird es eine Ausstellung der Schüler im Kunsthaus geben.

 

Ein Bühnenbild für die Schule

Seit dem 21. September hängt das 5x3m riesige Gemälde „Gartenhaus“ nach dem gleichnamigen Original von Paul Klee im Treppenhaus unserer Schule.

Die ehemalige Klasse 4e hatte das Gemälde unter Anleitung von Carlos und Herrn Yankow im Januar 2017 als Bühnenbild für die Oper „Arche Noah“ gemalt. Die Künstler*innen arbeiteten mit Wandfarbe, Spachtelmasse und Sand auf Jacodur (Dämmplatten).   Anders als das kleine Original („Gartenhaus“, Paul Klee 1929, 42x21cm) maß das Bühnenbild gar 6,3×3,5m, als es im Allee Theater verwendet wurde.  Die Schülerinnen und Schüler bemalten dafür sechs große Dämmplatten. Eine echte Herausforderung, die aber  mit Bravour gemeistert wurde.

Wir freuen uns sehr, das „Gartenhaus“ der ehemaligen 4e nun jeder Zeit auf dem Weg in den zweiten Stock bewundern zu können.

„Mo und Friese Kinderfilmfestival“

Alle Kinder der ersten Klassen kamen in den Genuss ein einstündiges Filmprogramm mit dem spannenden Titel „Wunderlinge“ auf unserer Schulleinwand anzuschauen.

Gezeigt wurden 6 Kurzfilme aus verschiedenen Ländern wie Russland, Japan, Frankreich oder der Kirgisischen Republik. Einige Kurzfilme wurden live von einer Schauspielerin eingesprochen, andere kamen aufgrund ihrer künstlerischen Bilderwelt ganz ohne Sprache aus. Die kleinen Zuschauer haben gelacht, gefragt, nachgedacht und sich an einigen Stellen doch sehr gewundert.

Den lustigen Kurzfilm um einen sportlichen Löwen benannten viele Kinder als einen der besten.
Foto: C. Kleinow

Theater macht Schule (TmS) 2018

Mit tms bekommen Schultheaterklassen und Theaterkurse den Raum, ihre Inszenierungen auf einer professionellen Hamburger Bühne zu zeigen. Es ist ein Theaterfestival von Kindern für Kinder.

Foto: S. Ahrens

Die jungen Theatermacher zeigen sich an drei Tagen gegenseitig ihre Produktionen und kommen miteinander ins Gespräch. So versteht sich das Festival als „Schaufenster“ für eine besondere Auswahl an szenischen Ergebnissen, die im Theaterunterricht entstanden sind. Der Fachverband Theater in Schulen Hamburg e.V.- FvTS – veranstaltet das Festival in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und den Hamburger Theatern. Das tms für die Grundschulen fand in diesem Jahr wieder in Kooperation mit dem Thalia in der Gaußstraße statt. Wir freuen uns, dass wieder zwei Klassen unserer Schule die Jury überzeugt hatten und teilnehmen durften; die Klassen 3a „Es war einmal“ und 3b „Der Neue“ mit ihren Theaterlehrer*innen Katja Krach-Grimm und Danail Yankov.