Archiv der Kategorie: Kultur

Große Aufregung an der Louise Schroeder Schule: Das große Lesefest „All to nah“

Was sucht ein Bär in der Stadt? Wie stellt man ein Denkmal nach? Und wie schreibt man überhaupt eine Geschichte auf, die man sich ausdenkt? Diesen und vielen weiteren Fragen sind die 24 Klassen der Louise Schroeder Schule in insgesamt 12 verschiedenen Lesungen auf den Grund gegangen.

In der Woche vom 19.09. bis zum 23.09.2022 hat die Schule durch das Programm „Neustart Kultur“ über den „Deutschen Literaturfonds e.V.“ das Glück gehabt ein Lesefest unter dem Titel „All to nah“ – Kinderbücher aus Altona und Hamburg – zu veranstalten, zu dem 12 Hamburger Autor:innen an unserer Schule eingeladen wurden.

All die Gäste des Lesefests verbindet eine Sache ganz besonders: Sie denken sich fantastische Geschichten für Kinder aus, die sie in ihren Büchern zu Papier bringen. Teile von diesen kreativen Schriftstücken durften die Kinder der Schule bedächtig lauschen. Wie sie ihre 90-minütige Lesung gestalten, war den Autor*innen dabei komplett selbst überlassen. 

Katja Gehrmann liest aus „Stadtbär“ | Foto: C. Fuchs

Jede:r der 12 Autor:innen hat somit die ausgewählte Geschichte und auch die Welt des Lesens auf ganz eigene Art und Weise näher gebracht. Denn beim Lesen geht es nicht nur um die geschriebenen Zeilen, sondern vor Allem um das Erleben der Geschichten, die dort stehen. Die Autor:innen zeigten vollen Körpereinsatz, um die Geschichten zu veranschaulichen. Durch animierte Präsentationen, Kurzfilme und mitgebrachte Requisiten erweckten sie ihre Geschichten und Figuren zum Leben. Da einige der Autor*innen ihre Bücher selbst illustrieren, wurde den Kindern gezeigt, wie manche der Figuren gezeichnet werden. Die Kinder haben Quizfragen beantworte, versteckte Requisiten gesucht und lauthals Lieder mitgesungen. Somit hatten sie die Chance, die 90 Minuten aktiv mitzugestalten und ein richtiger Teil der jeweiligen Lesung zu werden. Im Anschluss an die Lesung hatten die Autor:innen die Aufgabe, den Kindern einen Arbeitsauftrag zu stellen. Der konnte frei gewählt sein, sollte aber themenbezogen zur Lesung passen. Nach dem Zuhören ging es also weiter: Die Kinder stellten Denkmäler auf dem Schulhof dar, welche sie sich selbst ausdachten. Sie zeichneten Haustiere, die sich im Wald verirrt haben und schrieben ihre eigenen Songtexte. Die Autor:innen begleiteten sie dabei und erhaschten Blicke auf die Produkte, die die Kinder herstellten. In jedem Klassenzimmer sprühte die Kreativität und Neugier der Kinder, die die Autor:innen mit Fragen Löchern durften. Was für eine lehrreiche und bunte Woche! Die Kinder haben die verschiedensten Geschichten gehört.

Helge Stroemer: Die alTONas | Foto: C. Fuchs

Zum Beispiel die der „alTONas“, die lernen, wie man zusammen in einer Band spielt. Von der Kreuzspinne Karlheinz und seinem Freund Bisy, die Fliege, die ein mysteriöses Ei geschickt bekommen. Von Tieren, die über den schönsten Ort Hamburgs diskutieren. „Meerjungsfrauen“, Haustiere, die sich im Wald verlaufen, eine kleine Dame, die „chamäleonisiert“ und das Meerschweinchen Frodo, dessen Familie es nach seinem Tod unbedingt ersetzen will. Zahlreiche Geschichten, die alle so bunt sind wie das Leben an der Louise Schroeder Schule. So bunt wie die Kreativität der Kinder. So bunt und abwechslungsreich wie wir alle selbst.

Es wurde eine Auswahl der Produkte getroffen, die die Kinder nach den Lesungen hergestellt haben. Eine Ausstellung dieser Produkte gemeinsam mit Fotos vom Lesefest befindet sich in der Zeit vom 7.10.-4.11.2022 in der Bücherhalle Holstenstraße (Norderreihe  5-7).

Bis zur nächsten Geschichte!

Charlotte Fuchs (FSJ Kultur an der Louise Schroeder Schule)

Abschlusskonzert der Orchesterfreizeit

Nach 2 Jahren pandemiebedingter Pause war es endlich wieder möglich: das Orchesterwochenende des 4. Jahrgangs der Louise Schroeder Schule. Vom 17.6. bis 19.6. fuhren 30 Kinder ins Schullandheim Estetal. Unter der Leitung von Gino, Mike und Krischa wurden verschiedene Stücke einstudiert, geübt und musiziert. Natürlich wurde neben der Musik auch viel gemeinsam gespielt, gelacht und gelebt.

Sonntag, 15.00 Uhr Aula der Louise Schroeder Schule: Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte strömten in die Aula, so dass die 50 Plätze längst nicht ausreichten und schnell noch nachbestuhlt werden musste. Aufgeregte, etwas müde aber glückliche Gesichter schauten in die Runde, bereit, ihre Ergebnisse dem Publikum zu präsentieren. Und so hörten wir die Klassiker wie „Fluch der Karibik“, „My heart will go on“ oder den Kanon von Pachelbel, aber auch ein polnisches Rondo, einen spanischen Tanz oder den berühmten „Can Can“. Begeisterter Applaus machte eine Zugabe unbedingt nötig. „Musik verbindet, Musik macht glücklich…“ – mit diesem Gefühl verließen wohl viele den Saal. Vielen Dank an die Musiker*innen, aber auch an die Schulleitung und alle Helfer*innen, dass solche Unternehmungen und Erlebnisse wieder möglich sind.

Hörproben gibt es hier!

 

Fotos: Christina Kleinow

Audios: Gabi Schüßler

Sie kehren bald zurück!

Nach fast einem Jahr bekommen die „Schrägen Vögel“ von der Bildhauerin Carla Binter und den Kindern der Klasse 4a ein frisch geputztes und ausgebessertes Federkleid.

Ermöglicht und gefördert wird diese Restauration aus Mitteln des Bezirksamtes Altona und vieler großzügigen Spenden der aus der Elternschaft der Schule an den Verein „Louises Kulturkinder e.V.“ – ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle!

Die Rückkehr der „Schrägen Vögel“ möchten wir als Schule gern gemeinsam mit vielen Besucher:innen aus der Schulgemeinschaft, unseren schulischen Kooperationspartner:innen und Anwohner:innen der Schulumgebung feiern:

Wann: 28.6.2022 um 16.00 Uhr

Wo: Thedestraße 100 (Haupteingang der Louise Schroeder Schule)

Es erwarten Sie und euch eine Performance und ein Getränk zum Verweilen. Wir freuen uns auf ein festliches Kulturereignis!


Spenden willkommen!

Der Verein „Louises Kulturkinder e.V.“ fördert Kulturprojekte an der Louise Schroeder Schule in Hamburg.

Die Louise Schroeder Schule ist eine Kultur-und Inklusionsschule mit langjährigen Kooperationspartner:innen im Bereich der Musik, Kunst, Theater, Literatur und Film. Das Ziel ist die kulturelle Bildung und Teilhabe für jedes Kind von Anfang an.

Spenden an Louises Kinder sind steuerlich abzugsfähig.

Louises Kulturkinder e.V.

IBAN DE82 2005 0550 1250 1241 77

Kultur an der Louise – endlich wieder hautnah

Anfang Mai war es endlich wieder so weit: Die erste große Kulturveranstaltung an der „Louise“ ohne Coronaeinschränkungen: Die Openair-Ausstellung „Kunst forschen entdecken und ausprobieren“ mit der gleichzeitig das neue Zelt auf dem Schulhof festlich eingeweiht wurde.

Der Künstler Carlos Roberto Franco und die Kunstvermittlerin aus dem Bucerius Kunstforum Claudia Behling | Foto: L. Elhamydi (FSJ Kultur)

Über mehrere Monate hinweg haben die Klassen des 2. Jahrgang die Ausstellung „Minimal Art“ im Bucerius Kunstforum besucht und dazu gearbeitet unter Leitung der Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling und dem Künstler Carlos Roberto Franco.

Doch was steckt hinter dem Projekttitel „Kunst forschen entdecken ausprobieren“?

forschen: Es geht darum eigene Fragen zu stellen, Fragen zu entwickeln und herauszufinden „Wie hat der/die Künstler*in es gemacht? Welche Idee steckt dahinter?“

entdecken: Wenn die Schüler*innen ein Kunstwerk im Museum betrachten, können sie lernen selbst zu beschreiben, was sie sehen, wie es auf sie wirkt und welche Ideen ihnen dabei einfallen. Die Schüler*innen können üben, die eigene Wahrnehmung mündlich auszudrücken, sich mitzuteilen, andere Sichtweisen darüber zu hören und am Gespräch über die Kunst teilzunehmen. 

ausprobieren: Im Atelier werden eigene Ideen mit verschiedenen Materialien gestalterisch umgesetzt, die eigene Kreativität wird aktiviert und genutzt. Verschiedene künstlerische Techniken werden geübt, z.B.  malen, zeichnen, handwerklich tätig sein. Ein eigenes ästhetisches Gefühl und Vorlieben können entstehen:  „Welche Farben mag ich? Was macht mir Spaß? Mit welchen Werkzeugen und Techniken mache ich gerne etwas?“

Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung der Schüler*innen aus dem 2. Jahrgang konnten sich sehen lassen: Aus vielen einzelnen Arbeiten der Kinder wurde ein großes gemeinsames Gesamtkunstwerk, das auf dem Schulhof zu bestaunen war. Einen festlichen Auftakt bildete an diesem Nachmittag das Geigenkonzert der Klassen 3a und 3e, das mit Liedern wie „Star Wars“ „Alle Vögel sind schon da“ oder „We will rock you“ gute Laune unter den Ausstellungsbesucher*innen verbreiteten – passend zu dem strahlenden Sonnenschein.

Die Kultur kehrt im großen Format wieder zurück an unsere Schule. Wir freuen uns auf viele weitere Veranstaltungen!

20 Jahre Musica Altona – ein ganz besonderes Jubiläumskonzert

Am 13. April gab es endlich wieder ein Konzert – kein Profikonzert, sondern ein ganz besonderes: In der Aula der Louise Schroeder Schule spielten dieses Mal Schüler:innen von „Musica Altona“ für Schüler:inner des 3. und 4. Jahrgangs. Und wenn man ganz genau hinsah, konnte man viele Gesichter wiedererkennen – ehemalige Schüler:innen unserer Schule, die ihre Liebe zur Musik intensiviert und ihrem Instrument als Hobby auch nach der Grundschulzeit, nach JeKi, treu geblieben sind. (Videos vom Konzerzert finden Sie unten auf dieser Seite)

Üben, üben, üben – vor allem am Nachmittag und freitags eine gemeinsame Probe –  und dadurch immer besser werden, viel Spaß haben, in Gemeinschaft zu musizieren, erfüllt sein von diesen schönen Klängen; das alles wurde hörbar in wunderschöner Tanzmusik aus Ungarn, Rumänien, der Türkei, Spanien, Cuba und der Ukraine. Doch wie und aus welchem Grund sind die Schüler:innen von Musica Altona dabei geblieben?

Professionelle Instrumente anstelle von  Pappgeigen, Gino am Flügel: 20 Jahre Musica Altona | Foto: Christtina Kleinow

Bei den meisten ist der Grund dafür die Freude am Instrument und: Gino. So zum Beispiel bei Anna, die einige solistische Teile gespielt hat. Sie war 2010-2014 an der Louise Schroeder Schule und hat ganz klein mit der „Pappgeige“ von Gino angefangen, um die Haltung zu üben. Schnell hat sie den Spaß am Geige spielen entdeckt und dann Einzelunterricht bei Gino genommen. Sie spielt in mehreren Orchestern und hat das Musikprofil in der Oberstufe des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium gewählt. Neben Anna war auch Ege auf der Bühne, der 2009-2013 seine Grundschulzeit bei uns an der Schule verbrachte. Auch er ist durch Gino an das Geige spielen herangeführt worden. Er hat seit seiner Grundschulzeit Einzelunterricht und vertieft seinen musikalischen Schwerpunkt ebenso im Musikprofil der Oberstufe am Gymnasium Allee. Eda aus der 4b kennen fast alle Kinder unserer Schule. Ihr wunderbares Geigenspielen begeistert die großen und kleinen Zuhörer:innen immer wieder. Aber dafür tut Eda auch einiges: Auch sie hat wöchentlich Unterricht und übt jeden Tag zwei Stunden Geige. Garbin und Marne waren, neben Eda, die Jüngsten auf der Bühne. Sie besuchten von 2016-2020 die Louise Schroeder Schule und genießen das Zusammenspiel jeden Freitag mit Gino und den anderen Musica Altona Schüler:innen.

„Eda hat so schön Solo gespielt und das als Jüngste!“ 

„Faszinierend, wie schnell die Finger über die Saiten fliegen.“

„Es klang so schön, so harmonisch, sie haben mit so einem schönen Klang gespielt…wie mit einer Stimme, obwohl es so viele waren.“  

„Es war einfach wunderbar!“

So groß war die Begeisterung von Kindern aus der 4b nach dem Konzert.

Genau, es war einfach wunderbar!! Vielen Dank allen Musizierenden und Gino und „Herzlichen Glückwunsch!“ Auf die nächsten 20 Jahre!

Und wer Lust hat, drei Konzertmitschnitte anzusehen und anzuhören, klickt bitte hier: 

(Als Schule schalten wir selbstverständlich keine Werbung. Wir nutzen  aber die Plattform Youtube, die den Inhabern des Urheberrechtes einzelner gespielter Melodien das Recht eingeräumt Werbung und Links zu platzieren. Darauf haben wir keinen Einfluss. Falls unangemessene Inhalte dabei sein sollten, freuen wir uns über Hinweise und nehmen das Video von unserer Homepage.)

Blitzausstellung zu „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“ im MARKK

Am 21.4.22 war es endlich so weit. 23 aufgeregte und zu Recht stolze Schüler*innen der Klasse 3a präsentierten im MARKK ihre Arbeiten, die im Rahmen des Kunstpionierprojektes entstanden waren.

Kunstpioniere im MARKK |Foto: J. Suter

Nach intensiven Wochen des Entdeckens, Forschens, Gestaltens, Modellierens, Zeichnens, Verwerfens und Improvisierens hatten die Schüler*innen am Vormittag des Ausstellungstages die Möglichkeit, sich in der Ausstellung einen Platz für ihr Kunstwerk auszusuchen. Ihre Kunstlehrerin Frau Suter und die Künstlerin Si-Ying Fung bauten dann im Laufe des Tages die Ausstellung nach den Wünschen der Schüler*innen auf.

Die Ausstellung im MARKK – mit Werken unserer Schüler:innen |Foto: J. Suter
Die Plätze für ihre Ausstellungsstücke wählten die Kinder selbst. |Foto: J. Suter

 

 

                                                        

Kunstpioniere im MARKK |Foto: J. Suter

Am Abend gab es dann zunächst eine kurze Eröffnungsrede inklusive der kleinen Theaterperformance „Rudolfs erstes Eis“.

Danach begaben sich die Besucher*innen auf eine spannende Entdeckungstour durch die Ausstellung. Es gab viel zu sehen. Die künstlerischen Arbeiten der Kinder neben denen der Kunstwerke und Gegenstände zu sehen, die als Inspiration für ihre Forschungsfragen dienten, war etwas ganz Besonderes. Es war ein richtig schöner Abend! Für alle, die leider nicht dabei sein konnten, gibt es hier einen kleinen Einblick in unsere Ausstellung.

In der Ausstellung gab es viel zu sehen… | Foto: J. Suter
…und auszuprobieren | Foto: J. Suter

 

 

 

 

 

 

 

 

Blitzausstellung: „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“

Externer Inhalt

Beim Anzeigen des Inhaltes werden Daten an www.kunstpioniere.de übermittelt.

Vorweihnachtliche Klänge liegen in der Luft

Weihnachtskonzerte der 3. und 4. Klassen

Foto: L. Elhamydi (FSJ Kultur)

Die Scheinwerfer sind an, die Aufregung steigt, das Herz klopft und dann geht es los: Die Streicher-, Ukulelen- und Stabspielklänge der Kinder der Louise Schroeder Schule erfüllen die Aula und das Schulhaus mit ihren stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Melodien. Es ertönen Weihnachtsklassiker wie „Alle Jahre wieder“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ oder „Ihr Kinderlein kommet“, aber auch Stücke wie „Rudolph the red nosed reindeer“, „Der Mond ist aufgegangen“ oder der „Kanon in C“ (von Pachelbel) sind zu hören. Zwischendurch werden Gedichte vorgetragen und Lieder werden leise von den Kindern gemeinsam gesummt. Ein besonderer Moment war das Solo einer Schülerin der Klasse 4b, die den 2. Satz „Andante“ aus einem Geigenkonzert von Oscar Rieding virtuos vorspielte.

Da bei den Weihnachtskonzerten aufgrund der aktuellen Situation leider nur ein Elternteil pro Kind dabei sein durfte, haben wir als Schule eine Fotogallerie und Aufnahmen der Konzerte für Sie und Ihre Familien, Ihre Freunde und Bekannten. Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg die weihnachtliche Stimmung zu Ihnen nach Hause bringen können. Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche Zeit mit Muße und schönen Momenten zu Weihnachten und dass wir uns im Jahr 2022 wieder frei begegnen können.

Fotos: L. Elhamydi (FSJ Kultur)

Sind die „Schrägen Vögel“ ausgeflogen?

Wo sind sie nur hin, die „Schrägen Vögel“, die seit über 12 Jahren den Haupteingang unserer Schule zieren, als Treff- und Gesprächsort sowie als künstlerischer Blickfang in der Thedestraße dienten?

Von wegen flugtauglich. Der Abbau unserer „Schrägen Vögel“ war alles andere als kinderleicht.
Foto: Ch. Kleinow

Nein, sie sind nicht plötzlich zu Zugvögeln geworden, die die Reise in den warmen Süden antreten. Sie lagern im warmen und wettergeschützten Winterquartier im Werkraum der Schule. Der Grund dafür ist ein dringender Sanierungsbedarf.  Wind und Wetter haben über die Jahre ihre Spuren am bunten Federkleid der Vögel und dessen Fundament hinterlassen. Daher hat der Kulturverein der Schule „Louises Kulturkinder e.V.“ im Herbst einen Spendenaufruf gestartet.

Wenn Sie auch einen kleinen Beitrag für die Sanierung der „Schrägen Vögel“ und zur Förderung von Kulturprojekten an unserer Schule leisten möchten, würde sich unser Kulturförderverein „Louises Kulturkinder e.V“ sehr über eine Spende freuen.

Bitte benutzen Sie für Ihre Spende folgende Bankverbindung:

Empfänger: Louises Kulturkinder e.V.

IBAN: DE82 2005 0550 1250 1241 77

Verwendungszweck: Schräge Vögel und Kulturprojekte

Gern stellen wir auch eine Spendenbescheinigung aus. Bitte schreiben Sie dafür eine Email an christina.kleinow@louisehh.de  mit folgenden Angaben:

Vor- und Nachname, Adresse und Wohnort, Namen und Klasse Ihres Kindes/Ihrer Kinder

Die Live-Musik ist zurück auf der Schulbühne!

„Ich fühle mich so leicht und beflügelt – das lag bestimmt an der Musik!“ (Schüler*in der 3a) .

Schöner können es Worte nicht ausdrücken! Begeistert, erstaunt, beeindruckt oder eben leicht und beflügelt waren die Kinder des 3. und 4. Jahrgangs unserer Schule von dem großartigen Konzert des Duo PERTAR (Lin Chen: Percussion und Kristian Sievers: Gitarre), was die 4. Staffel der Konzertreihe „Profis spielen für Jeki-Kinder“ bei uns an der Schule eröffnete. Wir sind eine von 10 Hamburger Schulen, die wieder mit dabei sein dürfen. Töne von verschiedensten Gitarren, Marimba- und Vibraphon, unterschiedlichste Percussionsinstrumente und die Ukulele nahmen uns mit auf eine Reise von Europa über Afrika, den Orient, Südamerika und China.

Lin Chen performt ihren „Drachentanz“
Foto: G. Schüßler

Gebannt folgten unsere Augen und Ohren dem „Drachentanz“ (komponiert und performt von Lin Chen). „Der war ja schneller als 300 PS!“ (Schüler*in der 3a). Ja, sie ist zurück – die Kultur – sichtbar und fühlbar. Wir freuen uns auf das nächste Konzert im Frühjahr.

 

 

 

 

Wer einen Eindruck des Konzertes bekommen will, findet Dou PERTAR unter dem folgenden Link, beim Eröffnungskonzert der 4. Konzertstaffel an der Adolph Diesterweg Schule.

Kulturfestwoche an der Louise

Mit einem bunten Blumenstrauß an kulturellen Darbietungen und einem Streichkonzert der 4. Klassen verabschieden sich die Kinder der Louise Schroeder Schule von der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Ahrens.

Foto: Leyla (FSJ-Kultur)

Sabine Ahrens hat in ihrem fast 30jährigen Wirken an der Schule in der Schulentwicklung nicht nur die Bereiche Inklusion und Ganztag vorangetrieben, sondern auch den Grundstein für die Kulturschule gelegt. Im Jahr 1995 startete die erste Kulturkooperation mit der Künstler*innengemeinschaft „Die Schlumper“, die bis heute hin andauert. In den Jahren darauf hat sie im Rahmen von Schul- und Modellprojekten, durch Vernetzungen und Kooperationen mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, den Aus- und Aufbau des Musik- und Theaterbereiches vorangebracht. So zeigt sich heute unsere Louise Schroeder Schule als herausragende Kulturschule, in der die kulturelle Bildung und Teilhabe aller Kinder fester Bestandteil des Schullebens sind.

Einen Einblick in die Anfänge der Kulturschule und dem Projekt „JeKi“ (Jedem Kind ein Instrument) vermittelt der Dokumentarfilm „20 Geigen auf St. Pauli“ (2011, 76 min., FSK 0) der Filmemacherinnen Barbara Metzlaff und Alexandra Grammatke.

Foto: Leyla (FSJ-Kultur)

Der Film steht eine Woche lang als Stream unter diesem  Link hier zur Verfügung. Das Passwort lautet „Violine“