Archiv der Kategorie: Kultur

Louise im Kunstforum

2.Klässler*innen zwischen Bucerius Kunstforum und Louise Schroeder Schule.

Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling (links), Stellvertretende Schulleiterin Sabine Ahrens und bildender Künstler Carlos Roberto Franco am „gedeckten Tisch“. Foto: K. Simons

Unter der Leitung der Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling und dem Bildenden Künstler Carlos Roberto Franco arbeiteten unsere Zweitklässlerinnen an einem Projekt zur Ausstellung „Welt im Umbruch“. Sie besuchten mehrfach die Ausstellung im Bucerius Kunstforum und setzten sich anschließend im Atelier des Forums und ebenso in der Kunstwerkstatt der Schule mit Malereien und Fotografien der 1920er Jahre auseinander. Dabei gab es allerlei Tricks der Künstler*innen zu entdecken und auszuprobieren – ob gemalt, modelliert oder gezeichnet wurde, man etwas baute, kreierte oder inszenierte.

Am Ende stand zu den Themen Stillleben, Portrait, Stadtleben und Pflanzenwelt eine großartige Ausstellung in der Aula der Schule, die begeistert besucht wurde. Ein gelungenes Rahmenprogramm bot die Trommelklasse 2e, die zur Eröffnung aufspielte. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei Danail Yankow, der die Zusammenarbeit mit dem Kunstforum vorantrieb und organisierte.

 

 

 

Musikalische Reise durch Europa

Am 27. Februar 2019 ging es für die Kinder des 3. und 4. Jahrgangs der Louise Schroeder Schule auf eine musikalische Reise durch verschiedenen Städte in Europa.

Zunächst machten wir Station in Österreich am Hofe der Familie Esterhazy. Dort besuchten wir Joseph Haydn, der hier als Komponist arbeitete und hörten sein Divertimento. Dann ging die Reise weiter nach Sevilla in Spanien. Hier trafen wir auf ein wunderschönes Mädchen namens Carmen. In Bizet´s Carmen Suite haben wir einen immer wiederkehrenden Rhythmus erkannt und mit geklopft, ebenso waren wir eine große Gruppe von Reitern bei Les Toreadors. Zurück am Wiener Theater begrüßte uns Wolfgang Amadeus Mozart und wir durften mit geschlossenen Augen der Uraufführung der Zauberflöte lauschen. Interessant, was unsere Ohren alles hören, wenn sie nicht abgelenkt sind. Im verregneten, nebligen England an der Küste des Ärmelkanals begegneten wir dem „Drunken Sailor“. Und zu guter Letzt endete unsere Reise in Frankreich, wo uns dann Jacques Iberts Trois Pieces Breves auf unserer Heimreise begleiteten.

Foto: G. Schüssler

Wieder sehr abwechslungsreiche, internationale, aufgeregte, ruhige und berührende Dur- und Moll-Klänge. Zu Gehör brachte uns diese ein Internationales Bläserquintett mit den Instrumenten: Querflöte, Klarinette, Horn, Oboe und Fagott. Wieder ein großartiges Erlebnis für uns Zuhörer! Wir freuen uns schon auf das kommende Konzert im Juni.

Text: G. Schüssler

Auftritt von PaBaMeTo

Am 14. November 2018 war es endlich wieder soweit. Aus der Konzertreihe „Profis spielen für Kinder“ (ein Projekt der Hamburger Schulbehörde für 10 Hamburger JeKi-Schulen, finanziert durch die Behncke-Stiftung) begrüßten wir dieses Mal das Duo „PaBaMeTo“, das sind die Zwillingsbrüder Melf Torge und Pay Bandik Nonn. Sie kamen mit einer Klarinette und einem Kontrabass, hatten aber auch noch ein Banjo und eine Gitarre im Gepäck.

Ganz unterschiedliche Musik brachten sie uns zu Gehör: in einem Stück verliebt sich ein Mädchen in ein Schaf. In einem anderen freundet sich ein kleiner Junge mit einem Walfisch an, der ihn ans Ufer begleitet. Der Walfisch droht zu stranden und zu ersticken, aber mit vereinten Kräften der Kinder, die ihn zurück ins Wasser schieben, gelingt die Rettung des Walfisches. Daraufhin feiert das ganze Dorf ein ausgelassenes Fest.

Musik – so vielfältig: lustig, traurig, beschwingt, nachdenklich, mitreißend – all das durften die aufmerksamen und gebannt zuhörenden Schüler des 3. und 4. Jahrgangs gemeinsam mit den Musikern erleben. Es war wieder ein großartiges Erlebnis! Und da das Projekt auch noch für das gesamte Jahr 2019 durch die Stiftung finanziert wird, dürfen wir uns auf drei weitere Konzerte freuen.

 

Kunstpioniere

In diesem Schuljahr hat die Klasse 4c die Möglichkeit im Rahmen des Kunstunterrichts an den „Kunstpionieren – zeitgenössische Kunstforschung in Schulen und Museen“ teilzunehmen.

Das Programm ermöglicht uns eine forschende und kreative Auseinandersetzung mit aktueller Kunst, indem wir eng mit Künstlern, Ausstellungen und Museen zusammenarbeiten. Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen: Zum Auftakt haben wir eine aktuelle Ausstellung besucht: im Kunsthaus 11.9.-25.11.18. Jedes Kind hat sich vor Ort intensiv mit einem oder mehreren Keramikwerken auseinandergesetzt und diese vor Ort skizziert oder etwas dazu geschrieben.

Der Künstler, Jonas Kolenc, begleitet uns in Anlehnung an die Ausstellung im praktischen Gestaltungsprozess im Unterricht und zum Abschluss, Ende November, wird es eine Ausstellung der Schüler im Kunsthaus geben.

 

Ein Bühnenbild für die Schule

Seit dem 21. September hängt das 5x3m riesige Gemälde „Gartenhaus“ nach dem gleichnamigen Original von Paul Klee im Treppenhaus unserer Schule.

Die ehemalige Klasse 4e hatte das Gemälde unter Anleitung von Carlos und Herrn Yankow im Januar 2017 als Bühnenbild für die Oper „Arche Noah“ gemalt. Die Künstler*innen arbeiteten mit Wandfarbe, Spachtelmasse und Sand auf Jacodur (Dämmplatten).   Anders als das kleine Original („Gartenhaus“, Paul Klee 1929, 42x21cm) maß das Bühnenbild gar 6,3×3,5m, als es im Allee Theater verwendet wurde.  Die Schülerinnen und Schüler bemalten dafür sechs große Dämmplatten. Eine echte Herausforderung, die aber  mit Bravour gemeistert wurde.

Wir freuen uns sehr, das „Gartenhaus“ der ehemaligen 4e nun jeder Zeit auf dem Weg in den zweiten Stock bewundern zu können.

„Mo und Friese Kinderfilmfestival“

Alle Kinder der ersten Klassen kamen in den Genuss ein einstündiges Filmprogramm mit dem spannenden Titel „Wunderlinge“ auf unserer Schulleinwand anzuschauen.

Gezeigt wurden 6 Kurzfilme aus verschiedenen Ländern wie Russland, Japan, Frankreich oder der Kirgisischen Republik. Einige Kurzfilme wurden live von einer Schauspielerin eingesprochen, andere kamen aufgrund ihrer künstlerischen Bilderwelt ganz ohne Sprache aus. Die kleinen Zuschauer haben gelacht, gefragt, nachgedacht und sich an einigen Stellen doch sehr gewundert.

Den lustigen Kurzfilm um einen sportlichen Löwen benannten viele Kinder als einen der besten.
Foto: C. Kleinow

Theater macht Schule (TmS) 2018

Mit tms bekommen Schultheaterklassen und Theaterkurse den Raum, ihre Inszenierungen auf einer professionellen Hamburger Bühne zu zeigen. Es ist ein Theaterfestival von Kindern für Kinder.

Foto: S. Ahrens

Die jungen Theatermacher zeigen sich an drei Tagen gegenseitig ihre Produktionen und kommen miteinander ins Gespräch. So versteht sich das Festival als „Schaufenster“ für eine besondere Auswahl an szenischen Ergebnissen, die im Theaterunterricht entstanden sind. Der Fachverband Theater in Schulen Hamburg e.V.- FvTS – veranstaltet das Festival in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und den Hamburger Theatern. Das tms für die Grundschulen fand in diesem Jahr wieder in Kooperation mit dem Thalia in der Gaußstraße statt. Wir freuen uns, dass wieder zwei Klassen unserer Schule die Jury überzeugt hatten und teilnehmen durften; die Klassen 3a „Es war einmal“ und 3b „Der Neue“ mit ihren Theaterlehrer*innen Katja Krach-Grimm und Danail Yankov.