Archiv der Kategorie: Kultur

Vorweihnachtliche Klänge liegen in der Luft

Weihnachtskonzerte der 3. und 4. Klassen

Foto: L. Elhamydi (FSJ Kultur)

Die Scheinwerfer sind an, die Aufregung steigt, das Herz klopft und dann geht es los: Die Streicher-, Ukulelen- und Stabspielklänge der Kinder der Louise Schroeder Schule erfüllen die Aula und das Schulhaus mit ihren stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Melodien. Es ertönen Weihnachtsklassiker wie „Alle Jahre wieder“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ oder „Ihr Kinderlein kommet“, aber auch Stücke wie „Rudolph the red nosed reindeer“, „Der Mond ist aufgegangen“ oder der „Kanon in C“ (von Pachelbel) sind zu hören. Zwischendurch werden Gedichte vorgetragen und Lieder werden leise von den Kindern gemeinsam gesummt. Ein besonderer Moment war das Solo einer Schülerin der Klasse 4b, die den 2. Satz „Andante“ aus einem Geigenkonzert von Oscar Rieding virtuos vorspielte.

Da bei den Weihnachtskonzerten aufgrund der aktuellen Situation leider nur ein Elternteil pro Kind dabei sein durfte, haben wir als Schule eine Fotogallerie und Aufnahmen der Konzerte für Sie und Ihre Familien, Ihre Freunde und Bekannten. Wir hoffen, dass wir auf diesem Weg die weihnachtliche Stimmung zu Ihnen nach Hause bringen können. Wir wünschen Ihnen allen eine friedliche Zeit mit Muße und schönen Momenten zu Weihnachten und dass wir uns im Jahr 2022 wieder frei begegnen können.

Fotos: L. Elhamydi (FSJ Kultur)

Sind die „Schrägen Vögel“ ausgeflogen?

Wo sind sie nur hin, die „Schrägen Vögel“, die seit über 12 Jahren den Haupteingang unserer Schule zieren, als Treff- und Gesprächsort sowie als künstlerischer Blickfang in der Thedestraße dienten?

Von wegen flugtauglich. Der Abbau unserer „Schrägen Vögel“ war alles andere als kinderleicht.
Foto: Ch. Kleinow

Nein, sie sind nicht plötzlich zu Zugvögeln geworden, die die Reise in den warmen Süden antreten. Sie lagern im warmen und wettergeschützten Winterquartier im Werkraum der Schule. Der Grund dafür ist ein dringender Sanierungsbedarf.  Wind und Wetter haben über die Jahre ihre Spuren am bunten Federkleid der Vögel und dessen Fundament hinterlassen. Daher hat der Kulturverein der Schule „Louises Kulturkinder e.V.“ im Herbst einen Spendenaufruf gestartet.

Wenn Sie auch einen kleinen Beitrag für die Sanierung der „Schrägen Vögel“ und zur Förderung von Kulturprojekten an unserer Schule leisten möchten, würde sich unser Kulturförderverein „Louises Kulturkinder e.V“ sehr über eine Spende freuen.

Bitte benutzen Sie für Ihre Spende folgende Bankverbindung:

Empfänger: Louises Kulturkinder e.V.

IBAN: DE82 2005 0550 1250 1241 77

Verwendungszweck: Schräge Vögel und Kulturprojekte

Gern stellen wir auch eine Spendenbescheinigung aus. Bitte schreiben Sie dafür eine Email an christina.kleinow@louisehh.de  mit folgenden Angaben:

Vor- und Nachname, Adresse und Wohnort, Namen und Klasse Ihres Kindes/Ihrer Kinder

Die Live-Musik ist zurück auf der Schulbühne!

„Ich fühle mich so leicht und beflügelt – das lag bestimmt an der Musik!“ (Schüler*in der 3a) .

Schöner können es Worte nicht ausdrücken! Begeistert, erstaunt, beeindruckt oder eben leicht und beflügelt waren die Kinder des 3. und 4. Jahrgangs unserer Schule von dem großartigen Konzert des Duo PERTAR (Lin Chen: Percussion und Kristian Sievers: Gitarre), was die 4. Staffel der Konzertreihe „Profis spielen für Jeki-Kinder“ bei uns an der Schule eröffnete. Wir sind eine von 10 Hamburger Schulen, die wieder mit dabei sein dürfen. Töne von verschiedensten Gitarren, Marimba- und Vibraphon, unterschiedlichste Percussionsinstrumente und die Ukulele nahmen uns mit auf eine Reise von Europa über Afrika, den Orient, Südamerika und China.

Lin Chen performt ihren „Drachentanz“
Foto: G. Schüßler

Gebannt folgten unsere Augen und Ohren dem „Drachentanz“ (komponiert und performt von Lin Chen). „Der war ja schneller als 300 PS!“ (Schüler*in der 3a). Ja, sie ist zurück – die Kultur – sichtbar und fühlbar. Wir freuen uns auf das nächste Konzert im Frühjahr.

 

 

 

 

Wer einen Eindruck des Konzertes bekommen will, findet Dou PERTAR unter dem folgenden Link, beim Eröffnungskonzert der 4. Konzertstaffel an der Adolph Diesterweg Schule.

Kulturfestwoche an der Louise

Mit einem bunten Blumenstrauß an kulturellen Darbietungen und einem Streichkonzert der 4. Klassen verabschieden sich die Kinder der Louise Schroeder Schule von der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Ahrens.

Foto: Leyla (FSJ-Kultur)

Sabine Ahrens hat in ihrem fast 30jährigen Wirken an der Schule in der Schulentwicklung nicht nur die Bereiche Inklusion und Ganztag vorangetrieben, sondern auch den Grundstein für die Kulturschule gelegt. Im Jahr 1995 startete die erste Kulturkooperation mit der Künstler*innengemeinschaft „Die Schlumper“, die bis heute hin andauert. In den Jahren darauf hat sie im Rahmen von Schul- und Modellprojekten, durch Vernetzungen und Kooperationen mit Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, den Aus- und Aufbau des Musik- und Theaterbereiches vorangebracht. So zeigt sich heute unsere Louise Schroeder Schule als herausragende Kulturschule, in der die kulturelle Bildung und Teilhabe aller Kinder fester Bestandteil des Schullebens sind.

Einen Einblick in die Anfänge der Kulturschule und dem Projekt „JeKi“ (Jedem Kind ein Instrument) vermittelt der Dokumentarfilm „20 Geigen auf St. Pauli“ (2011, 76 min., FSK 0) der Filmemacherinnen Barbara Metzlaff und Alexandra Grammatke.

Foto: Leyla (FSJ-Kultur)

Der Film steht eine Woche lang als Stream unter diesem  Link hier zur Verfügung. Das Passwort lautet „Violine“

 

Inspiriert von Jean Tinguely: Luftmaschinen der Klasse 3b

Am Ende vom 2. Schuljahr haben wir im Kunstunterricht Luftmaschinen gebaut. Dafür haben wir uns mit dem Künstler Jean Tinguely beschäftigt. Er wurde am 22.5.1925 in Freiburg in der Schweiz geboren und  ist am 30.8.1991 in Bern gestorben. Er war Maler und Bildhauer und hat bewegliche Kunst gemacht.  Er liebte Maschinen.

Unsere Luftmaschinen produzieren Luft und verarbeiten Bewegung oder umgekehrt. Zuerst haben wir die Maschinen entworfen. Dann haben wir sie mit Pappe, Holz, Plastik, Metall, Papier, Schläuchen und auch Schrott nachgebaut. Am Ende haben wir sie angemalt. Manche Luftmaschinen fahren wie Autos und manche machen Musik. Es werden Reifen, Federn, Ballons, Bälle, Watte und Styropor bewegt. Am Ende haben wir die Eltern zur Vernissage eingeladen. Das war genial! Eure Klasse 3b

Farbe, Raum und Form

Durchqert man diese Tage die Flure des Schulgebäudes streift der Blick im Vorbeigehen hier und da kleine farbige Formen. 

Beim zweiten Hinsehen tritt man gern einen Schritt zurück und bewundert die aus vielen Einzelteilen zusammengesetzen Formen, die die Kinder gemeinsam mit dem Künstler Carlos Roberto Franco angefertigt haben.

Theaterprojekt im Haus Drei

Wir haben am Freitag, den 16.4.2021 einen Ausflug zum Haus 3 gemacht.Und zwar darum: Eine Künstlerin Namens Colombina hat mit uns ein Projekt gemacht.

Wir haben zu Beginn ein Spiel gespielt. Wir haben draußen eine Schlange gebildet. Dann ist einer nach dem anderen eine große Runde gelaufen und am Ende haben wir Colombina abgeklatscht zur Begrüßung. Danach sind wir rein gegangen und haben unsere Sachen zum Essen geholt.

Foto: L. Büschking

Nach dem Essen haben wir Abdrücke von der Natur abgemalt. Wir haben auch draußen mit Farben gemalt. Mit gelb, rot und blau. Dann sind wir hoch gegangen und Colombina hat uns ein Theaterstück vorgespielt. Danach haben wir es selber vorgeführt. Es ging um rot und blau und gelb. Und um „Immer“, „Mal“ und „Wieder“. Sie hatten einen Streit und es wurde grau, aber sie haben sich wieder vertragen. Dann haben wir am Ende eine bunte Feder (blau, rot oder gelb) und Drachenbohnen bekommen. Die pflanzen wir ein und schicken Colombina ein Foto.

Autorinnen: Bobbi und Mahalia aus der 2a

 

„Huiku“ mit Cupid, Silver und Nina

Das Projekt mit dem ungewöhnlichen Titel „Huiku“ (Hunde: Information und Kultur) läuft seit März in der Klasse 3c und startet auch demnächst in der Klasse 3a.

 

Foto: N. Schmidt

Zum Hintergrund: Die Stiftung „Kulturstarter“ (https://www.die-kulturstarter.net) hat eine großzügige Summe für die „Hunde gestützte Pädagogik“ an der Louise Schroeder Schule bereit gestellt, so dass nun zwei Trickfilmprojekte unter der Leitung von der Sozialpädagogin und Künstlerin Nina Schmidt umgesetzt werden können, in denen Sprache und Schrift, Fantasie und Kreativität sowie Sachwissen und motorische Fähigkeiten der Kinder entfaltet und gefördert werden. Und das alles mit Hilfe einer oder beider Schulhunde Cupid und Silver.

„Silver und Cupid sind zwei Hunde. Wir machen ein Projekt mit ihnen. Jeder in der Klasse von uns schreibt eine Geschichte über die Hunde. Nina ist die Hundebesitzerin. Sie mischt alle Geschichten zusammen. Und dann liest jeder ein bisschen vor und dann machen wir einen Trickfilm. Der Film besteht aus Knete und Papier. Nina kommt jeden Montag und Dienstag mit Silver und Cupid, dann lernen wir den Text. Es macht Spaß. Es gibt einen Erzähler und Cupid und Sari und Sulli. Und es gibt auch einen Welpen. Die Geschichte soll eine Abenteuergeschichte sein.“

Cupid und die Zauberblume: Vier Geschichten aus der Klasse 3c

Foto: C.Kleinow

Als Cupid ins Buch springt, saust er durchs Weltall auf einen Planeten zu. Als er den Boden berührt, stellt er fest, dass es kein Boden ist, sondern Blütenblätter. Und die sagen: „Hallo!“ Und Cupid sagt: „Wer spricht da?“ Und die Blume sagt: „Ich. Wer denn sonst?“ Und Cupid sagt: „Ok. Aber komme ich hier auch wieder weg?“ „Ja“, sagt die Blume, „ich kann zaubern.“ „Kannst du mich wieder zurück zaubern?“ „Ja“, sagt die Blume. Und zaubert Cupid wieder zurück.

Foto: C. Kleinow

Cupid findet auf dem Weg ganz viele Freunde. Cupid findet eine Blumenwiese und läuft drauf zu. Er pflückt eine Blume und die Blume erfüllt jeden Wunsch, den er hat. Und die Blume, die kann sich in alles verwandeln. Aber die Blume kann sich nicht in ein Tier verwandeln.

 

Foto: N.Schmidt

Silver ist in der 3c und die Bilder sprechen mit Silver und die Entenbilder mischen sich ein und plötzlich taucht ein Bild auf dem Boden auf und alle Bilder sprechen durcheinander. Und Silver tritt auf das Bild und wird zu einem Bild. Und als Silver redet, können die anderen Bilder nicht mehr reden. Und als er aufhört können alle wieder reden.

 

Foto: N.Schmidt

Silver geht in einem Museum herum und sieht sprechende Bilder, die sich unterhalten. Silver guckt den Bildern zu und fragt: „Habt ihr gerade gesprochen, Bilder?“ Die Bilder sagten: „Wie kannst du uns hören?“ Silver meinte: „Ihr redet so laut, dass man euch hören kann!“ Die haben untereinander gesprochen, dass Silver die hören konnte. Nina sagt: „Silver, was machst du?“ Und dann gingen sie nach Hause.

Auf Safari mit Colombina

Wind, Hagel, Schnee, Donner, Regen und Sonne. Kein Wetter konnte die Kinder der Klasse 4e davon abhalten auf Safari in Richtung Hafen zu gehen, begleitet von der freien Theaterschaffenden „Colombina“ (Nicola M. La Rosa).

Zum Einsatz kamen die vor gut einem Jahr entwickelten ersten Textbausteine und Ideen eines Theaterstücks, Tiermasken, Musik, Bewegung und Fotografie. Ein Stück lebendiges, wildes und kulturelles Treiben zog mit den Kindern durch Altona und St. Pauli und machte diese Stadtteile eine kurze Zeit lang lauter und bunter.

Wiedereinzug der Farben

Nach langer Pause wird nun das Projekt „Farbe der Kohorte“ wieder aufgenommen und ein Stück Kultur kommt gemeinsam mit den Kindern und unserem Künstler Carlos Roberto Franco zurück an unsere Schule. Ein großer Grund zur Freude für alle!

Foto: C. Kleinow

Inspiriert von den Kunstwerken des Künstlers Tony Cragg und Henri Matisse entwickeln die Kinder eigene Formen, die sie aus Pappe ausschneiden und in verschiedensten Farbtönen ihrer Kohortenfarbe bemalen.

So werden die Hygienevorschriften, die unseren Schulalltag seit einem Jahr begleiten, kreativ gewendet: Es entstehen an den Wänden große Farbflächenformationen in der Farbe des jeweiligen Flurs, die zum einen den Kindern eine Orientierung bieten und zum anderen hoffentlich noch weit über die Coronazeit hinaus unsere Flure verschönern.