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Louise im Kunstforum

2.Klässler*innen zwischen Bucerius Kunstforum und Louise Schroeder Schule.

Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling (links), Stellvertretende Schulleiterin Sabine Ahrens und bildender Künstler Carlos Roberto Franco am „gedeckten Tisch“. Foto: K. Simons

Unter der Leitung der Kunst- und Museumspädagogin Claudia Behling und dem Bildenden Künstler Carlos Roberto Franco arbeiteten unsere Zweitklässlerinnen an einem Projekt zur Ausstellung „Welt im Umbruch“. Sie besuchten mehrfach die Ausstellung im Bucerius Kunstforum und setzten sich anschließend im Atelier des Forums und ebenso in der Kunstwerkstatt der Schule mit Malereien und Fotografien der 1920er Jahre auseinander. Dabei gab es allerlei Tricks der Künstler*innen zu entdecken und auszuprobieren – ob gemalt, modelliert oder gezeichnet wurde, man etwas baute, kreierte oder inszenierte.

Am Ende stand zu den Themen Stillleben, Portrait, Stadtleben und Pflanzenwelt eine großartige Ausstellung in der Aula der Schule, die begeistert besucht wurde. Ein gelungenes Rahmenprogramm bot die Trommelklasse 2e, die zur Eröffnung aufspielte. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei Danail Yankow, der die Zusammenarbeit mit dem Kunstforum vorantrieb und organisierte.

 

 

 

Die Krabbelecke ist da

In einem tollen Projekt haben Schüler*innen der Klasse 4a nach einer Idee von den Bildenden Künstlern Eva und Klaus Salzmann den Schulhofzaun bei den Bienenstöcken umgestaltet. 

Gearbeitet wurde nach Vorlagen aus der Natur und eigenen Ideen, die im Zusammenwirken von Kunst- und Sachunterricht entstanden. An der Thedestraße, Ecke Billrothstraße können wir die kunstvollen Arbeitsergebnisse nun bewundern.

 

Kunstpioniere

In diesem Schuljahr hat die Klasse 4c die Möglichkeit im Rahmen des Kunstunterrichts an den „Kunstpionieren – zeitgenössische Kunstforschung in Schulen und Museen“ teilzunehmen.

Das Programm ermöglicht uns eine forschende und kreative Auseinandersetzung mit aktueller Kunst, indem wir eng mit Künstlern, Ausstellungen und Museen zusammenarbeiten. Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen: Zum Auftakt haben wir eine aktuelle Ausstellung besucht: im Kunsthaus 11.9.-25.11.18. Jedes Kind hat sich vor Ort intensiv mit einem oder mehreren Keramikwerken auseinandergesetzt und diese vor Ort skizziert oder etwas dazu geschrieben.

Der Künstler, Jonas Kolenc, begleitet uns in Anlehnung an die Ausstellung im praktischen Gestaltungsprozess im Unterricht und zum Abschluss, Ende November, wird es eine Ausstellung der Schüler im Kunsthaus geben.

 

Kunstpioniere im Kunsthaus

In diesem Schuljahr wurden die Kinder der 4b zu „Kunstpionieren“. „Kunstpioniere“ ist ein innovatives Projekt der Hamburger Schulbehörde, in dem sich die Schüler*innen mit zeitgenössischer Kunst auseinandersetzen. Es geht um das ästhetische Forschen, eine prozessorientierte Arbeitsweise mit einem subjektorientierten Zugang zur Kunst.

Foto: D. Reinke

Klingt erst einmal sehr theoretisch. In der Praxis sah dies folgendermaßen aus:

Nicolas – der Roboter
Die Idee mit dem kleinen Roboter ist uns einfach gekommen.
Flaka Haliti hat auch einen Roboter in der Ausstellung.
Er ist ein bisschen kaputt gegangen.
Wir haben nicht aufgegeben.
M. und F.

Im Hamburger Kunsthaus haben die Kinder die zeitgenössische Kunst der Künstlerin Flaka Haliti kennengelernt. Ihre Kunst hat oft mit Grenzen zu tun. Sie arbeitet und malt oft am Computer. Bilder und Gesichter werden später ausgedruckt oder hergestellt. In der Ausstellung im Kunsthaus haben die Kinder die Werke Flaka Halitis kennengelernt. Inspiriert haben sie dann eigene Kunstwerke geschaffen. Dafür wurden sie künstlerisch von Jonas Kolenc begleitet, er ist ebenfalls Künstler. Am 17. Mai konnten die Kinder dann ihre eigenen Werke im Kunsthaus während der laufenden Ausstellung zeigen. Zu dieser sog. Blitzausstellung waren viele Eltern und interessiertes Publikum gekommen.

Projekt: „Entdecke Design“

Am 3. Und 4. Mai 2018 hatte die Klasse 3c die Möglichkeit an einem Workshop des Deutschen Design Museums Frankfurt, unterstützt durch die „Stiftung Deutsches Design“, teilzunehmen.

Durchgeführt wurde das Projekt von der Produktdesignerin Maria- Sofia Schaake, die am ersten Workshoptag mit einem großen Koffer voller Materialien und Informationen anreiste und schon freudig von den Schülern erwartet wurde.

Foto: M. Andresen

Es gab viele Frage zu Beruf und Arbeit eines Designers, die am ersten Tag beantwortet werden konnten. Am Beispiel einer Zahnbürste erfuhren die SchülerInnen, wie ein Produkt von der Idee bis zur Gestaltung erarbeitet und gestaltet wird. Interessante Fragen und Antworten, wie: Zahnbürsten wurden schon in der Steinzeit genutzt –  Wie viele Borsten hat eine Zahnbürste? Oder – Warum sehen Zahnbürsten für Kinder meist bunter aus, als Erwachsenenzahnbürsten?- wurden besprochen, beantwortet und gaben Einblick ins Thema.

Foto: M. Andresen

Mit diesen neuen Kenntnissen waren die jungen DesignerInnen der 3c nun gut vorbereitet um am zweiten Tag eine eigene Zahnbürste zu designen. Angefangen mit einem Ideenkonzept zu den übergeordneten Themen „Einhorn“ oder „Fußball“ wurde die Zahnbürste zunächst gezeichnet um dann aus Fimo einen Prototypen der Zahnbürste zu gestalten. Auch eine professionelle Verpackung wurde hergestellt.

So entstanden 23 individuelle „ Dr. Louise Schroeder“ JuniorZahnbürsten für Kinder im Alter von 6-12 Jahren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Designerin Maria Sofia Schaake und der Stiftung Deutsches Design Museum.

 

Meike Andresen

Altona-Projekt

In der Zeit von März bis April wurde der normale Unterricht an der Louise Schroeder Schule 4 Stunden in der Woche unterbrochen, um Jahrgangs- Fächerübergreifend zu lernen.

 

Für einige Wochen waren ungewohnte Unterrichtsszenen zu sehen, wenn man sich in unserer Schule umsah.

Häufig wurden außerschulische Lernort aufgesucht. Manche waren den Kindern neu, an anderen wurde auf etas geachtet, was nomaler Weise übersehen wird. Foto: M. Berthe
Häufig wurden außerschulische Lernort aufgesucht. Manche waren den Kindern neu, an anderen wurde auf etas geachtet, was nomaler Weise übersehen wird.
Foto: M. Berthe

An festgelegten Tagen lernten unsere Schülerinnen und Schüler nicht in ihren Klassenverbänden, sondern zusammen mit den Kindern der anderen drei Klassen, die auf ihrem Flur ein sogenanntes Cluster bilden. Die Kinder wählten nach Interesse Themenschwerpunkte aus, und fanden sich dann in der ungewohnten Situation mit Schülerinnen und Schülern von der Vorschule, bis zur vierten Klasse  zusammenzuarbeiten.

Gemeinsam wurde geforscht, interviewt oder erbaut.

4. und 2.klässler arbeiten gemeinsam an den letzten Details für die Ausstellung.
4. und 2.klässler arbeiten gemeinsam an den letzten Details für die Ausstellung. Foto: M. Rieger

Die Ergebnisse der Arbeiten sollten für alle Schülerinnen und Schüler der Schule präsentiert werden. Keine leichte Aufgabe, denn Einzelergebnisse mussten zusammenwirken: Was immer hergestellt wurde, sollte nicht nur zutreffen, sondern auch geeignet sein anderen einen Zugang zum Arbeitsthema der Gruppe zu verschaffen.

Durch die Ausstellung zu gehen, die in praktisch allen Räumen der Schule zugleich zu sehen war, war spannend. Überall war der Stadtteil unserer Schule zu sehen, zu fühlen und zu begreifen. Ob man sich die Ausstellungen über Religionen in Altona, Spielplätze, Parks und Tiere oder Märkte, die große Bergstraße und Sehenswürdgkeiten ansah, überall gab es Neues, unauffällige Details und wissenswertes zu entdecken: